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Regulierung und zivilrechtliche Verantwortlichkeit von Ratingagenturen

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Moritz Schuler

Gegenstand dieser Arbeit ist die Prüfung der Erforderlichkeit einer hoheitlichen Regulierung des Ratingwesens am Beispiel der Ende 2009 in Kraft getretenen europäischen Rating-Verordnung (2009/1060/EG vom 16.9.2009). Es wird untersucht, ob die europäische Regulierung eine Verbesserung der prognostischen Qualität der Ratingurteile nachhaltig gewährleisten kann. Als mögliche Alternative einer hoheitlichen Regulierung wird die verhaltenssteuernde Wirkung des bürgerlichen Haftungsrechts untersucht. Die grundrechtliche Einordnung des Ratingurteils und die tatbestandlichen Voraussetzungen einer Eigenhaftung der Ratingagenturen auf Grundlage des § 311 Abs. 3 S. 2 BGB bilden Schwerpunkte der materiellrechtlichen Prüfung. Mögliche Erleichterungen bei der Anspruchsdurchsetzung werden untersucht. Abschließend werden Funktionsweise und Effektivität von Reputationsmechanismen im Ratingwesen erörtert.

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Vorwort

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Die Anregung des Themas der vorliegenden Dissertation verdanke ich meinem ver- ehrten Doktorvater Professor Dr. Werner Ebke, der seine eigene Dissertation zu ei- ner im Hinblick auf die Prüfung des bürgerlichen Haftungsrechts ähnlich gelagerten Rechtsfrage verfasst hat. Seine Anregungen und kritischen Anmerkungen haben die- ses Werk in seiner endgültigen Form geprägt. Ebenso danke ich Herrn Professor Dr. Andreas Piekenbrock, der das Zweitgutachten zu der Dissertation übernommen hat. Die Arbeit wurde im April 2011 abgeschlossen; später Erschienenes wurde nach Möglichkeit, jedoch – insbesondere hinsichtlich der US-amerikanischen Literatur – ohne Anspruch auf Vollständigkeit eingearbeitet. Berücksichtigt wurde insbesondere die am 1.6.2011 in Kraft getretene Verordnung 2011/513/EG, die den institutionel- len Rahmen des zwischenzeitlich auf europäischer Ebene angesiedelten Registrie- rungsverfahrens für in der europäischen Gemeinschaft angesiedelte Ratingagenturen grundlegend neu gestaltet. Meine Familie hat mich bei meiner Ausbildung stets in jeder Hinsicht und ohne Vorbehalte unterstützt. Meinen Eltern widme ich diese Arbeit. München, im September 2012 Moritz Schuler

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