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Auslegung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) und Rechtsfolgen einer «fehlerhaften» Auslegung

Unter besonderer Berücksichtigung der «Diversity»-Empfehlungen

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Kristen Huttner

Der seit 2002 geltende Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) regelt bewusst bloße Grundsätze guter Unternehmensführung. Die jüngsten Empfehlungen zu mehr Vielfalt («Diversity») in Vorstand, Aufsichtsrat und Führungsfunktionen und insbesondere zur angemessenen Beteiligung von Frauen haben eine gesellschaftspolitische Debatte über die Vertretung von Frauen in Managementpositionen angestoßen sowie eine Reihe von neuen rechtlichen Fragen aufgeworfen. Der Arbeit liegen daher zwei wesentliche Zielsetzungen zugrunde, die in zwei Teilen erörtert werden: Im ersten Teil der Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie die geltenden Regelungen und insbesondere die Empfehlungen des Kodex zu mehr Vielfalt (Diversity) auszulegen sind. Im zweiten Teil werden die Rechtsfolgen einer fehlerhaften Auslegung und die zu Kodex-Verstößen ergangene höchstrichterliche Rechtsprechung untersucht. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob und inwieweit Vorstand und Aufsichtsrat ein unternehmerisches Ermessen bzw. ein vergleichbarer Spielraum bei Auslegung und Anwendung des Kodex zustehen.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit ist im Wintersemester 2011/2012 als Dissertation von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln angenommen worden. Relevante aktuelle Entwicklungen, Rechtsprechung und Literatur konn- ten umfassend bis zum 31. März 2011 und weitgehend bis 31. Juli 2011 berück- sichtigt werden. Großer Dank gilt meiner Doktormutter, Frau Professor Dr. Barbara Dauner- Lieb, die mich bei der Bearbeitung des Themas bestärkt, meine Arbeit betreut und mich bei dem erfolgreichen Abschluss der Promotion jederzeit unterstützt hat. Bedanken möchte ich mich bei ihr auch für die zügige Erstellung des Erst- gutachtens. Herrn Professor Dr. Christian Rolfs möchte ich ebenso für die au- sserordentlich schnelle Erstellung des Zweitgutachtens und für die zeitliche Ver- fügbarkeit zu Zwecken der Disputation danken. Herzlich danken möchte ich meiner Mutter, Gisela Huttner und meinem Vater, Prof. Dr. Wieland Huttner, meinem Freund, Dr. Sebastian Kemper, meiner Schwester, Maren Fürniß, für das zeitaufwendige Korrekurlesen der Arbeit, so- wie für ihre jeweilige Unterstützung während der gesamten Dauer der Promoti- on. Gewidmet ist diese Arbeit vor allem meinen Eltern, die mich nicht nur während meiner gesamten Ausbildungszeit, sondern auch in sämtlichen anderen Belan- gen immer großzügig unterstützt und gefördert haben. Hierdurch wurde die An- fertigung der vorliegenden Arbeit überhaupt erst ermöglicht und hierfür danke ich ihnen sehr. Ebenfalls widmen möchte ich die Arbeit meiner Schwester Ma- ren, die mir während der...

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