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Von «Die Tartarn in Ungarn» bis zu «Moderne Helden»

Ungarisch-deutsche Dramenübersetzungen in der Habsburgermonarchie und ihre Ungarnbilder

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Zita Veit

In der deutschsprachigen Literatur bildete sich Anfang des 19. Jahrhunderts ein romantisches Ungarnbild heraus, das mit der Trias Liebe, Wein und Freiheit beschrieben werden kann. Inwieweit diese Wahrnehmungs- und Repräsentationsschemata in den ungarisch-deutschen Dramenübersetzungen der Habsburgermonarchie unterstützt bzw. mitkonstruiert wurden, zeigt die Analyse der Peritexte dieser Übersetzungen. Auch das Korpus der publizierten ungarisch-deutschen Dramenübersetzungen des 19. Jahrhunderts wird erarbeitet, wobei die Übersetzer und Übersetzerinnen sowie ihr Umfeld ebenso erforscht werden. Diese Forschungsarbeit zeigt die Wurzeln einer noch immer aktuellen Wahrnehmung Ungarns auf und untersucht die Rolle der Übersetzungen in asymmetrischen Machtverhältnissen zwischen Kulturen.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem im deutschsprachigen Sprach- raum teilweise noch heute wirkenden romantischen Ungarnbild: Das tradierte Muster Liebe, Wein und Freiheit wurde im Beiwerk der ungarisch-deutschen Dramenübersetzungen untersucht. Eines dieser Beiwerke, genauer gesagt einer der Peritexte, ist das Vorwort. Im Vorwort zu diesem Buch soll nur eine Funkti- on der Vorworte wahrgenommen werden: die der Danksagung. Die umfangreiche Recherche historischer Primär- und Sekundärliteratur wä- re ohne die Unterstützung zahlreicher MitarbeiterInnen deutscher, österreichi- scher und ungarischer Bibliotheken nicht möglich gewesen. Für die in der An- fangsphase meiner Forschungstätigkeit wichtige Hilfsbereitschaft danke ich auch Christine Schlosser (Berlin) und Dr. Tiborc Fazekas (Hamburg) sowie wei- teren Kolleginnen und Kollegen, die mir bei Tagungen beziehungsweise in per- sönlichen Gesprächen wichtige Anregungen gaben. Als besonders wertvoll er- wiesen sich zahlreiche Diskussionen im Rahmen übersetzungswissenschaftlicher Seminare unter der Leitung von o.Univ.-Prof. Dr. Erich Prunč am Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft an der Karl-Franzens- Universität Graz. Professor Prunč, dem wissenschaftlichen Begleiter meiner Ar- beit, bin ich für zahlreiche inhaltliche Anregungen zu Dank verpflichtet. Für An- regungen den historischen Kontext betreffend sei ao.Univ.-Prof. Dr.phil. Dieter- Anton Binder herzlich gedankt. Dankbar bin ich auch für die finanzielle Unterstützung meiner Forschungs- arbeit in Form von Stipendien und Preisen der Karl-Franzens-Universität Graz sowie der Stiftung Aktion Österreich-Ungarn. Für wertvolle Tipps und Hilfe bei der graphischen Gestaltung sowie für Diskussionen danke ich Peter, für die moralische Unterst...

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