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Minderheit(en): Fremd? Anders? Gleich?

Beiträge zum XXVII. Forum Junge Romanistik in Regensburg (15.-18. Juni 2011)

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Edited By Julia Blandfort, Magdalena Silvia Mancas and Evelyn Wiesinger

Die Beiträge zum XXVII. Forum Junge Romanistik «Minderheit(en): Fremd? Anders? Gleich?» führen die Schriftenreihe Forum Junge Romanistik, die seit 2012 im Peter Lang Verlag erscheint, fort. Im Spannungsfeld zwischen Fremdem und Eigenem, Anpassung und Abgrenzung, spielen Minderheiten im gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und bildungspolitischen Diskurs aktuell eine große Rolle. Dieser Tendenz folgt dieser Band aus einer romanistischen Perspektive. In zwei Themenblöcken beschäftigen sich die Autorinnen und Autoren aus den romanistischen Disziplinen der Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft ebenso wie der Fachdidaktik mit dem Thema Minderheiten. Das erste Themenfeld «Identitäten der Fremde – Fremde Identitäten» widmet sich den Zusammenhängen zwischen Identität, Kultur und Sprache sowie kollektiver und individueller Minderheitenerfahrung. Im zweiten Teil des Bandes «Migrationen: Minderheiten zwischen Annäherung und Abgrenzung» liegt der Schwerpunkt auf Minderheitenkonstellationen, die durch Migration entstanden sind. Untersucht werden neben poetologischen und ästhetischen Fragestellungen auch (sozio-)linguistische Konsequenzen von Migration.

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Die Minderheiten- und Außenseiterperspektive in Federico García Lorcas Poeta en Nueva York: Christoph Hornung (Würzburg)

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79 Die Minderheiten- und Außenseiterperspektive in Federico García Lorcas Poeta en Nueva York Christoph Hornung (Würzburg) La presente exposición se ocupa de la situación minoritaria del yo lírico en el Poeta en Nueva York de Federico García Lorca. En la visión de la metrópolis estadounidense ofrecida en esta obra, el yo poético recién llegado se enfrenta con distintos tipos de grupos y formaciones sociales: Se encuentra con la población neoyorquina surgiendo como multitud unitaria, en otros textos con grupos minoritarios como la población negra y en otros casos con personajes sueltos, quienes comparten con él la situación de estar perdidos. Este artículo pretende resaltar en qué medida el yo entra en contacto comunicativo con esos grupos y trata de poner de relieve si el yo se incluye o excluye de las redes sociales y hasta qué punto logra conservar su identidad en este enfrentamiento. 1. Die Situation des Dichter-Ichs in Poeta en Nueva York Lorca reiste 1929 für einen studentischen Gastaufenthalt in die USA; für den andalusischen Dichter war dies ein kultureller Schock, eine Ent- fremdungserfahrung, die ihren Niederschlag im Gedichtband Poeta en Nueva York fand.1 Im Titel dieses Werks wird ein Dichter genannt, der sich im Raum der amerikanischen Großstadt befindet. Durch seine kulturelle Versetzung befindet sich das Ich in einer Situa- tion, die derjenigen von Migrantengruppen insofern entspricht, als dass sie mit neuen Lebensumständen, neuen Eindrücken und auch...

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