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Biopatentierung und Sortenschutz

Komplementäres Schutzregime oder konfliktträchtiges Spannungsverhältnis

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Eva-Maria Herring

Die Patentvergabe auf pflanzliches Leben führt zu Überschneidungen von Sortenschutzrecht und Patentrecht. Dadurch wird die Abgrenzung beider Schutzrechtssysteme zueinander erschwert. Die Arbeit gibt eine Antwort auf die Frage, welche Beweggründe zu der Anwendung von Patentrecht auf pflanzliches Leben geführt haben und welche Möglichkeiten es gibt, dem Spannungsverhältnis zwischen Sortenschutz- und Patentrecht entgegenzuwirken. Nach Darstellung der geschichtlichen Entwicklung von Sorten- und Patentschutz auf Pflanzen sowie einer Untersuchung der einschlägigen Rechtsprechung werden im Rahmen der Arbeit verschiedene Lösungsansätze vorgestellt, die das Konfliktverhältnis zu bewältigen versuchen.

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Inhaltsverzeichnis

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1. TEIL: EINLEITUNG ..................................................................................... 1 A. Hintergrund und Ziel der Untersuchung ......................................................... 1 B. Gang der Untersuchung ................................................................................... 4 2. TEIL: BIOLOGISCHE GRUNDLAGEN..................................................... 6 A. Wesentliche Begrifflichkeiten – Sorte und Gen ............................................. 6 B. Überblick über die Zuchtmethoden ................................................................. 8 I. Auslesezüchtung ....................................................................................... 9 II. Kreuzungs- bzw. Kombinationszüchtung ............................................... 10 III. Mutation .................................................................................................. 12 IV. Hybridzüchtung ....................................................................................... 13 V. Auf Biotechnologie beruhende Züchtung ............................................... 14 3. TEIL: RECHTLICHE GRUNDLAGEN .................................................... 16 A. Entwicklungsstufen des Sorten- und Patentschutzes in Deutschland und Europa .................................................................................................... 16 I. Erste Stufe – Nationaler Sorten- und Patentschutz (ca. 1900 bis 1960) .................................................................................. 17 1. Die Rechtsentwicklung in Deutschland ............................................ 17 a) Sortenschutz ................................................................................ 17 aa) Etablierung erster Schutzmechanismen .............................. 17 bb) Alternative Schutzformen ................................................... 18 cc) Saatgutgesetz (1953) ........................................................... 20 b) Patentschutz ................................................................................ 21 VIII aa) Anfänge der Patentierung lebender Materie ....................... 21 bb) Entscheidungspraxis des BGH in der Nachkriegszeit ........ 23 2. Entwicklungen im europäischen Ausland ......................................... 27 a) Parallelen zur deutschen Rechtsentwicklung in Frankreich ....... 28 b) Exklusivität des Sortenschutzes am Beispiel der Niederlande ... 29 c) Die Entwicklung in den übrigen europäischen Staaten .............. 30 3. Zusammenfassung ............................................................................. 32 II. Zweite Stufe: UPOV-Übereinkommen (1961) als Meilenstein auf dem Weg zu einem besseren Schutz für Pflanzenzüchtungen ......... 33 1. Allgemeines ...................................................................................... 33 2. Umsetzung in das deutsche Recht..................................................... 33 3. Gründe für die Revision des UPOV-Übereinkommens im Jahr 1978 – Beitritt der USA ............................................................ 34 4. Fortentwicklung des UPOV-Übereinkommens durch erneute Revision im Jahr 1991 ...................................................................... 36 III. Dritte Stufe: Angleichung der nationalen Regelungen auf europäischer Ebene ........................................................................... 39 1. Europäisches Patentübereinkommen (1973) .................................... 39 2. Gemeinschaftlicher Sortenschutz (1995) .......................................... 42 a)...

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