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Ökonomische Analyse des Betrugs in gegenseitigen Vertragsverhältnissen

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Jan-Philipp Rock

Die Arbeit wurde mit dem Promotionspreis der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg zur Förderung herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchses ausgezeichnet.

Der Betrugsstraftatbestand gehört zu den meistdiskutierten Vorschriften des deutschen (Wirtschafts-)Strafrechts. Trotz der Fülle an Rechtsprechung und Literatur fehlt jedoch eine Erörterung aus ökonomischer Sicht: Die juristischen Abhandlungen erschöpfen sich in Fragen der Gesetzesauslegung, verbunden mit gelegentlichen rechtspolitischen Empfehlungen. Wird hingegen das Thema Betrug in den Wirtschaftswissenschaften behandelt, so im Rahmen realitätsferner Konzepte, die Juristen bei den von ihnen geforderten Entscheidungen wenig helfen. Gerade aber die Methodik der Ökonomen könnte den Juristen vor Augen führen, welche ökonomischen Anreize und gesellschaftlichen Konsequenzen die Entscheidung für die eine oder die andere Rechtsauffassung mit sich bringt. In dieser Forschungslücke verbindet diese Arbeit Erkenntnisse der Informationsökonomik mit der juristischen Diskussion um den Betrugsstraftatbestand.

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Vorwort

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Diese Arbeit entstand in den Jahren 2007 bis 2011 am Institut für Recht der Wirtschaft der Universität Hamburg und an der Boalt Hall School of Law der University of California in Berkeley. Sie lag der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg im Sommersemester 2012 als Dissertation vor und wurde im Mai 2013 mit dem Promotionspreis der Fakultät für Rechtswissen- schaft zur Förderung herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchs ausge- zeichnet. Bedanken möchte ich mich ganz besonders bei meinem Dorktorvater Prof. Dr. Michael Adams, der diese Arbeit intensiv und mit Freude betreut hat. Ohne seine rechtsökonomische Expertise hätte ich dieses Projekt nicht realisieren können. Zudem möchte ich Professor Robert Cooter für den Gastaufenthalt an sei- nem Lehrstuhl an der Berkeley School of Law großen Dank aussprechen. Der Pragmatismus des amerikanischen Common Law verbunden mit der Offenheit des rechtswissenschaftlichen Diskurses, insbesondere für ökonomische Ansätze, hat mich begeistert. Schließlich möchte ich mich bei Prof. Dr. Thomas Eger für die kurzfristige Erstellung des Zweitgutachtens herzlich bedanken. Großen Dank bin ich meiner Familie schuldig: Meinen Eltern, die mich in dieser zeitweilig auch schwierigen Lebensphase unterstützt haben und insbeson- dere meinem Vater, Herrn Walter Rock, der diese Arbeit korrekturgelesen hat. Vor allem aber möchte ich meiner Lebensgefährtin Frau Friederike Marie Lehmann außerordentlichen Dank ausprechen. Sie hat mich gerade in der End- phase der Arbeit, die mit der Vorbereitung auf das zweite juristische Staatsex- amen...

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