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Dopingregeln im Pferdesport

Unter besonderer Berücksichtigung des World Anti-Doping Code

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Julia Dallmeier

Im Vergleich zum Humansport ist der tierische Athlet im Reitsport als gleichberechtigter Sportpartner den künstlichen Leistungssteigerungen ohne Mitspracherecht ausgesetzt. In Anbetracht der erheblichen Zunahme von Dopingfällen im nationalen und internationalen Reitsport mussten sich die Pferdesportverbände unter Berücksichtigung des World-Anti-Doping Codes materiell- und verfahrensrechtlich neu positionieren. Ziel dieser Arbeit ist es zu beleuchten, inwieweit die Regeln des WADA- und NADA-Codes, die in erster Linie für den Humansport konzipiert wurden und für den Pferdeport nur rudimentäre Regelungen enthalten, durch den nationalen und internationalen Pferdesportverband unter Beachtung des jeweils geltenden Rechts umsetzbar sind und inwieweit langen sowie kostenintensiven Dopingverfahren vor den staatlichen Gerichten zugunsten der Sportgerichtsbarkeit ein Ende gesetzt werden kann. Vor diesem Hintergrund gilt es einen internationalen Entscheidungseinklang in der sportrechtlichen Anti-Doping Rechtsprechung mithilfe der Sportschiedsgerichtsbarkeit weiter zu fordern und zu fördern.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde vom Fachbereich Rechtswissenschaften der Justus-Liebig Universität Gießen im Sommersemester 2010 als Dissertation an- genommen. Regelwerke, Rechtsprechung und Literatur konnten bis einschließ- lich Juni 2010 berücksichtigt werden. In den verschiedenen Phasen dieser Arbeit wurde mir wertvolle Hilfe zu Teil. Dieses Vorwort gibt mir die Gelegenheit mich noch einmal herzlich bei all jenen zu bedanken, die die Entstehung dieser Arbeit gefördert und begleitet haben. Zunächst sei meinem Doktorvater Herrn Prof. Dr. Jens Adolphsen für die Be- treuung dieser Arbeit gedankt. Herr Prof. Dr. Adolphsen gab mir nicht nur die Anregung zu diesem interessanten Thema, sondern ließ mir auch bei der Erstel- lung der Arbeit jede erdenkliche Freiheit. Herrn Prof. Dr. Gutzeit danke ich für die zügige Erstellung des Zweitgutachtens. Dr. Karolina Dallmeier-Zelger, Herrn Dr. Alexander Täumer und Frau Cathe- rin Schulz, die sich mit großem Einsatz durch das Manuskript der ersten und zweiten Fassung gekämpft haben, bin ich sehr verbunden. Nicht vergessen möchte ich meine Familie, Freunde und Weggefährten, die diese Zeit mit Rat und Tat begleitetet haben und zu einer Besonderen werden ließen. Mein inniger Dank gebührt meinen lieben Eltern, die mir durch ihre mannig- faltige Unterstützung eine unvergessliche Studien- und Promotionszeit ermög- lichten und stets den Rücken stärkten. In tiefster Dankbarkeit und Anerkennung sei Ihnen diese Arbeit gewidmet. Hamburg, im September 2012 Dr. Julia C. Dallmeier

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