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Orthographieleistungsprofile von Lerngruppen der frühen Sekundarstufe I

Befunde – Kontexte – Folgerungen

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Ina Karg

In diesem Buch werden Orthographieleistungen in Diktaten und Aufsätzen von sechs Lerngruppen der 5. und 6. Jahrgangsstufe untersucht. Die Befunde aus den quantitativen und qualitativen Analysen werden vor dem Hintergrund von Orthographieerwerbsmodellen und fachdidaktischen Aussagen zum Rechtschreibunterricht diskutiert. Einen weiteren Kontext bietet die Darstellung der gegenwärtigen Situation der Orthographie in der Öffentlichkeit nach den Turbulenzen der neuen Reform. Schließlich wird aufgezeigt, welche konkreten Programme für bestimmte Erscheinungsbilder in einer Lerngruppe förderlich sein können. Dies bedeutet, dass auch Lehrkräfte dieses Buch als Instrument für entsprechende Analysen und Akzentuierungen im Unterricht mit ihren Lerngruppen einsetzen können.

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3 Die Qualität der Schülerleistungen

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"Rechtschreibfehler zu kategorisieren hat seinen Sinn fiir die Diagnose von Schülern, deren Förderung in Bezug auf Entwicklungsprofile, wie sie in den letzten Jahren vorgelegt worden sind [ . . . ], neu definiert werden kann.,,25 Diese Aussage Jakob Ossners zum Sinn der Fehlerkategorisierung dient als Leit­ gedanke für die folgenden Ausführungen. Dies ist jedoch nicht in dem Sinne zu verstehen, dass schlichtweg Befunde aus den Lerngruppen referiert und daraus unmittelbar Konsequenzen für unterrichtliches Handeln abgeleitet werden. Viel­ mehr sind auch seine Grundlagen in den Blick zu nehmen, und neben den Mög­ lichkeiten, die Fehlerkategorisierungen bieten, werden stets gerade auch deren Grenzen aufzuzeigen sein. 3.1 Heterogenität in den Lerngruppen Bereits die Streuung der Fehlerwerte in den einzelnen Lerngruppen lässt erken­ nen, dass man es in den Klassenzimmern stets mit einer heterogenen Schülerpo­ pulation zu tun hat. 3. J. l Gute und schwache Rechtschreiber Neben der Frage, in wieweit die Fehlerquotienten in Diktaten und Aufsätzen in Korrelation stehen, gibt ein Vergleich der Profile einzelner Schülerinnen und Schüler, die sich über die verschiedenen Leistungserhebungen hinweg heraus­ kristallisieren, Aufschluss über die Situation in einer Lerngruppe. Dabei wird zunächst weiter auf der Grundlage der so genannten Fehlerquotienten gearbeitet. Neben der Betrachtung der Mittel-, Maximal- und Minimalwerte in den einzel­ nen Leistungserhebungen sowie der Korrelationsverhältnisse geben auch die Werte von Median und Modus26 im Verhältnis zum Mittelwert Einblick in die Leistungsverhältnisse innerhalb der Lerngruppe . Ferner wird so vorgegangen, dass für jede Leistungserhebung eine...

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