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Unlautere Werbung gegenüber Kindern und Jugendlichen

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Alexander Stief

Zum Schutz der Verbrauchergruppe der Kinder hat der deutsche Gesetzgeber in Umsetzung der RL 2005/29/EG § 3 Abs. 3, Anhang Nr. 28 UWG eingeführt. Damit wird eine Werbung für unzulässig erklärt, die eine an Kinder gerichtete unmittelbare Aufforderung zum Kauf von Waren oder der Inanspruchnahme von Dienstleistungen enthält. Der Autor untersucht im Schwerpunkt – nach einer Einführung in die Entstehung des Kinder- und Jugendschutzes vor unlauterer Werbung – die Auslegung der «unmittelbaren Aufforderung zum Kauf». Die Untersuchung erfolgt anhand rechtswissenschaftlicher Methodik mit besonderem Fokus auf praktische Beispiele und schließt mit einer Definition der Tatbestandsmerkmale. Dabei beachtet der Autor den europäischen Ursprung der Regelung anhand einer europarechtskonformen Auslegung.

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Anhang 4 E- Mail eines Anbieters für Onlinespiele ( www. howrse. de)

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202 Anhang 4 Hallo, diese Mail wurde Ihnen von der Firma *Owlient* zugestellt, da Ihr Kind bei einem unserer Onlinespiele unter dem Namen *Maaaaax* angemeldet ist. Damit die Anmeldung Ihres Kin- des abgeschlossen werden kann und ihr Kind die Erlaubnis zum Erwerb von Pässen hat, mit denen Spielvorteile erworben werden können, benötigen wir Ihre Zustimmung. Sie können die Nutzungsbedingungen des Spiels unter folgender Adresse finden: http://www.howrse.de/footer/terms Damit Ihr Kind im Spiel Pässe erwerben kann, müssen Sie Ihr Einverständnis unter folgen- dem Link bestätigen: http://www.howrse.de/site/validateMinorAccount?key=MTVhNTNiNzUwZjEyMGY1NzE4 Y- mU0MjAxZGQxYTE0ZDc0MTJiYTAwMzp8OjYzMDEzMTk6fDptYXhpLW11czk5QGdte C5kZQ== Das Howrse-Team

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