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Selbstreflexion im Narrenspiegel

Die Hofnarrenporträts von Diego Velázquez

Saskia Jogler

Im Laufe seiner Karriere als Hofmaler Philipps IV. malte Velázquez eine bemerkenswerte Anzahl von Narrenbildnissen, die durch ihre unkonventionellen Sujets und technische Brillanz hervorragen. In der Studie wird diese Werkgruppe erstmals in ihrem einstigen Bezugssystem verortet und zusammenhängend erforscht. Hängungskontexte werden rekonstruiert, Ikonografien eingehend analysiert und die Bedeutung der Gemälde für Velázquez’ künstlerisches Selbstverständnis herausgestellt. Daneben werden kunst-theoretische Aspekte zur Porträtmalerei und der Kunst der Täuschung detailliert diskutiert. Durch zusätzliche interdisziplinäre Vergleiche mit Narrenfiguren aus Literatur und Theater erschlieerschließen sich Velázquez’ Narrenporträts erstmals in einem umfassenden kunst- und kulturgeschichtlichen Kontext.

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Danksagung

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An dieser Stelle möchte ich allen danken, die mich bei der Anfertigung meiner Dissertation an der Ludwig-Maximilians-Universität München unterstützt ha- ben. An erster Stelle gilt mein herzlicher Dank meinem Betreuer, Herrn Prof. Dr. Ulrich Pfisterer, für den anspornenden Zuspruch, mich nach meiner Magisterar- beit weiter mit Velázquez´ Hofnarrenporträts auseinanderzusetzen, seine ideen- reichen, stets weiterführenden Anregungen und seine Unterstützung in all mei- nen Anliegen. Herrn Prof. Dr. Hubertus Kohle möchte ich dafür danken, dass er sich sofort und gerne bereit erklärt hat, meine Arbeit als Zweitbetreuer zu be- gleiten. Herrn Prof. Dr. Franz Alto Bauer danke ich für anregende Gespräche zu Beginn meiner Dissertation und seine freundliche Hilfsbereitschaft bei meiner Bewerbung um ein Stipendium. Zu großer Dankbarkeit bin ich der Universität Bayern e. V. verpflichtet, die mir durch ein Stipendium nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz ermög- licht hat, mich vollständig auf die Anfertigung meiner Dissertation zu konzent- rieren. Durch die Anbindung des Stipendiums an das Promotionsprogramm ProArt an der LMU München wurde mir darüber hinaus eine umfangreiche fachliche und ideelle Förderung zuteil. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bei der wissenschaftlichen Koordinatorin des Programms, Dr. Miriam Drewes, sowie den Professoren und Doktoranden von ProArt bedanken. Dem DAAD danke ich sehr für die finanzielle Unterstützung während mei- nes fünfmonatigen Forschungsaufenthalts in Madrid und Simancas. In diesem Zusammenhang möchte ich darüber hinaus meinen...

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