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Die Gewährung konzernweiter Leistungen und ihr Schicksal beim Betriebsübergang auf einen konzernfremden Dritten

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Nadine Hartung

Arbeitnehmer von Unternehmensgruppen erhalten häufig neben der von der Arbeitgebergesellschaft gezahlten Vergütung weitere Sonderleistungen anderer Konzerngesellschaften, z.B. Mitarbeiterrabatte. Variable Vergütungsbestandteile richten sich zum Teil nach Kennzahlen, die sich auf andere Einheiten im Konzern oder die ganze Unternehmensgruppe beziehen. Kommt es zu einem Übergang des Anstellungsbetriebes, verändern sich die Rahmenbedingungen für die betroffenen Arbeitsverhältnisse unter Umständen gravierend, weil es zu einer Herauslösung des Betriebs(teils) aus dem Konzern, dem Arbeitgeberunternehmen und ggf. dem Betrieb kommt. Die Autorin geht der Frage nach, ob und unter welchen Voraussetzungen Arbeitnehmer auch nach einem Betriebsübergang auf einen konzernfremden Dritten noch Ansprüche auf konzernweite Leistungen haben. Dabei diskutiert die Autorin sowohl Leistungen auf individualrechtlicher Grundlage als auch Leistungen, die aufgrund von Betriebsvereinbarungen gewährt werden. Überdies untersucht die Autorin, ob und wie variable Leistungsvereinbarungen nach Ausscheiden aus dem Konzern anzupassen sind und ob vor diesem Hintergrund bestimmte Verfallklauseln für den Fall eines Betriebsübergangs zulässig sein können.

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Inhaltsübersicht

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Kapitel 1: Einleitung ........................................................................................ 1 A. Ausgangssituation ...................................................................................... 1 B. Annäherung an den Untersuchungsgegenstand ........................................ 6 I. Rechtliche Einordnung des Konzerns ................................................. 7 II. Konsequenzen für das Arbeitsrecht im Konzern (Konzernarbeitsrecht) .......................................................................... 10 III. Personalmanagement im Konzern ...................................................... 12 C. Untersuchungsprämissen und Problemeingrenzung ................................. 14 D. Gang der Untersuchung ............................................................................. 16 Kapitel 2: Rechtsgrundlagen konzernweiter Leistungen ................................ 19 A. Individualarbeitsrechtliche Regelungen .................................................... 20 I. „Nicht-arbeitsrechtliche“ Verträge zwischen den Arbeitsvertragsparteien ....................................................................... 20 II. Vereinbarungen unter Beteiligung weiterer Konzerngesellschaften ... 41 III. Zwischenergebnis ................................................................................ 60 B. Kollektivrechtliche Regelungen ................................................................. 61 I. Betriebsvereinbarungen ...................................................................... 62 II. Gesamtbetriebsvereinbarungen .......................................................... 63 III. Konzernbetriebsvereinbarungen ......................................................... 64 Kapitel 3: Tatbestand und Rechtsfolgen des Betriebsübergangs ..................... 71 A. Der Tatbestand des § 613a Abs. 1 BGB ..................................................... 72 I. Wirtschaftliche Einheit ....................................................................... 73 II. Übergang durch Rechtsgeschäft ......................................................... 75 III. Identitätswahrung der übergehenden Einheit ..................................... 76 B. Die Rechtsfolgen eines Betriebsübergangs nach § 613a Abs. 1 BGB ....... 78 I. Individualarbeitsrechtliche Rechtsfolgen ............................................ 78 II. Rechtsfolgen auf kollektivrechtlicher Ebene ...................................... 120 Kapitel 4: Gesamtbetrachtung ......................................................................... 145 A. Die Verpflichtungsstruktur nach dem Betriebsübergang .......................... 145 I. Individualarbeitsrechtliche Verpflichtungsstruktur nach dem Betriebsübergang ................................................................................ 145 X II. Kollektivarbeitsrechtliche Verpflichtungsstruktur nach dem Betriebsübergang ................................................................................ 149 B. Mögliche Ansatzpunkte einer Rechtsanalogie .......................................... 151 I. Beteiligung der Arbeitgebergesellschaft ............................................ 153 II. Gewährungsgestaltung durch die Konzernmutter oder die Schwestergesellschaft .......................................................................... 153 III. Arbeitsverhältnis als Rechtsgrund ...................................................... 154 IV. Steuerrechtliche Behandlung .............................................................. 155 V. Wertung des § 1 Abs. 1 S. 3 BetrAVG ................................................ 155 C. Rechtspolitische Kritik .............................................................................. 156 Literaturverzeichnis ......................................................................................... 159

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