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«Ich weiss, dass ich Maler und Dichter bin oder einmal werde.»

Peter Weiss: Die Jugendschriften (1934-1940)

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Joanna Sumbor

Die Arbeit ist ein editionsphilologischer Beitrag zur Weiss-Forschung, denn sie erschließt erstmals einen umfangreichen und inhaltlich bisher wenig behandelten Bereich des literarischen Nachlasses von Peter Weiss. Sie ermöglicht damit zugleich eine sorgfältige biographische Untersuchung seiner Jugend- und Exiljahre und erlaubt neue Einblicke und Perspektiven auf das Gesamtwerk. An den frühen Arbeiten und den hier erstmals zugänglich gemachten Nachlassmaterialien lässt sich die Genese der existentiellen Problematik des jungen Malers und Schreibers rekonstruieren. So eröffnet sich eine neue Sicht auf die Jahre 1934 bis 1940, zugleich aber auf die Deutung des Gesamtwerks.

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Alle Werke von Peter Weiss werden ohne den Namen des Autors zitiert mit Ti- tel und ggf. Seitenzahl. Titelabkürzungen s. Sigeln. Die Manuskripte der Jugendschriften sind nur zum Teil paginiert. Es wird keine eigene Paginierung vorgeschlagen. Beim Zitieren bezieht sich die angegebene Seitenzahl im Falle des paginierten Manuskripts auf die Paginierung des Autors, im Falle des unpaginierten Manuskripts auf die eigene Zählung der Textseiten, die sich an der analogen Vorgehensweise des Autors orientiert. Die Paginierung beginnt Weiss mit der ersten Textseite, nummeriert werden ausschließlich die Seiten mit Text, alle leeren oder Blätter nur mit Illustrationen werden nicht be- rücksichtigt (mehr dazu s. Anhang). Diese unkomplizierte Zählung erachte ich in der vorliegenden Arbeit – solange die betreffenden Textträger nicht ediert sind – für sinnvoll, weil sie nachvollziehbar und beim Umgang mit den Textträ- gern leicht überprüfbar ist. Es wird vorwiegend aus den Jugendschriften, zum Teil aber auch aus unveröf- fentlichten Zeitzeugen1 zitiert. Hierfür gilt folgendes: Offensichtliche (Tip)Fehler (z.B. fehlende Spatien oder Buchstaben), sowie grammatische Flüchtigkeitsfehler werden stillschweigend behoben. Nur relevante Korrekturen in den Jugendschriften werden in den Zitaten an- gezeigt. Gemeint sind Veränderungen am Text; vom Autor gestrichene Sequen- zen in „“, Hinzugefügtes in „||“, unleserlich Durchgestrichenes in „“. Vier Texte werden öfters in Zusammenstellung „... Staube“/ Skruwe und Cloë/ Chloë zitiert. Beim jeweiligen Paar handelt es sich um zwei Fassungen einer Geschichte. Im ersten Fall sind die Unterschiede zwischen den Texten gra- vierender (Form, Inhalt, Textträger), im...

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