Show Less

Erfülltes Leben – AnGebot und Verwirklichung

Vom rechten Verständnis des alten Gebots «Erfüllt die Erde!»- Verantwortung von Kirche und Gesellschaft für die Schöpfung- Mit einem Beitrag von Karol Nandrásky- Eine theologisch-philosophische Textsammlung

Gerhard Loettel

In diesem Buch wird Aufmerksamkeit dafür geweckt, dass der Mensch durchgängig hier und heute eine Weltverantwortung trägt. Ziel ist die weitergehende radikal humanisierende und sozial-nachhaltige Veränderung von Kultur und Zivilisation im Zeitalter der globalen Annäherung von Völkern und Ländern. Dieses Anliegen wird abgeleitet von dem Angebot göttlicher Verheißung in der Botschaft des Jesus von Nazareth. Zufolge dieses Erfüllungsauftrages geht es um Entwicklung zu größerer Menschlichkeit, um demütige Weisheitssuche, um gedeihliches humanes kulturelles Zusammenleben von Menschen und Völkern in einer nachhaltig bewahrten außermenschlichen Mitwelt. Diese garantiert das Weiterbestehen der Menschheit. Aus philosophischer Sicht werden die egozentrischen Verfehlungen und nekrophilen Irrwege der abendländischen Zivilisation beleuchtet und Beispiele für neue biophile kulturelle Wege, verbunden mit Hoffnung auf Zukunft und Öffnung zu Dialogpartnern angeführt.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

10. Rückblick aus dem Jahr 1975 auf das Jahr 2010

Extract

ÿ erdachtes Gespräch mit Charles Birch über: Schöpfung, Technik und Überleben der Menschheit... sowie dem Gebot þfüllet die Erde!ý ÿ (A)124: Herr Birch125, schon im Jahr 1975 sprachen Sie in einem Referat126 vor dem Plenum der 5. Vollversammlung des ÖKR in Nairobi am 1. Dez. in der Themenüberschrift den Halbsatz aus: ... ýund füllet die Erdeþ. In bezug auf mein eigenes Thema ýDer Erfüllungsauftrag Jesuþ, hier in Kapitel 2. interessiert mich natürlich, was Sie schon 1975 unter ý... und füllet die Erdeþ verstanden haben. (B): ýZunächst der Zusammenhang: Drei Gebote stehen im 28. Vers des ersten Kapitels des 1. Buches Mose. An erster Stelle: »Seid fruchtbar und mehret euch«; das ist geschehen. Zweitens: »Herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht. « Das haben Wissenschaft und Technik nahezu getan. Das dritte Gebot lautet: »Füllet die Erde.« Dieses Gebot haben wir nicht erfüllt.þ (A): Fragen wir warum nicht (?), so erhebt sich die Anschlußfrage, was wir wohl unter ýfüllenþ verstehen bzw. je verstanden haben? (B): Nun, ich verstehe darunter nicht eine Ergänzung zum Satz ýseid fruchtbar und mehret euchþ, so als sollten wir die Erde mir unseresgleichen anfüllen. Son- dern, ich erahne einen neuen Sinn, der von der Fülle der Schönheit und der Güte, der Barmherzigkeit und der Wahrheit abgeleitet ist. Aber das Gegenteil von solcher Art von Fülle...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.