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Erfülltes Leben – AnGebot und Verwirklichung

Vom rechten Verständnis des alten Gebots «Erfüllt die Erde!»- Verantwortung von Kirche und Gesellschaft für die Schöpfung- Mit einem Beitrag von Karol Nandrásky- Eine theologisch-philosophische Textsammlung

Gerhard Loettel

In diesem Buch wird Aufmerksamkeit dafür geweckt, dass der Mensch durchgängig hier und heute eine Weltverantwortung trägt. Ziel ist die weitergehende radikal humanisierende und sozial-nachhaltige Veränderung von Kultur und Zivilisation im Zeitalter der globalen Annäherung von Völkern und Ländern. Dieses Anliegen wird abgeleitet von dem Angebot göttlicher Verheißung in der Botschaft des Jesus von Nazareth. Zufolge dieses Erfüllungsauftrages geht es um Entwicklung zu größerer Menschlichkeit, um demütige Weisheitssuche, um gedeihliches humanes kulturelles Zusammenleben von Menschen und Völkern in einer nachhaltig bewahrten außermenschlichen Mitwelt. Diese garantiert das Weiterbestehen der Menschheit. Aus philosophischer Sicht werden die egozentrischen Verfehlungen und nekrophilen Irrwege der abendländischen Zivilisation beleuchtet und Beispiele für neue biophile kulturelle Wege, verbunden mit Hoffnung auf Zukunft und Öffnung zu Dialogpartnern angeführt.

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Danksagung

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An dieser Stelle möchte ich meinem Freund Karol Nandrásky, Bratislava einen ganz besonderen Dank abstatten. In vielen und langen Gesprächen auch in einer Gruppe, zu der u.a. Pfarrer Juraj Törökê, Trnovec (Mittelslowakei) und der Chemiker Jiîi Zemekê, Bratislava gehörten, haben wir unsere gemeinsame theologische Einstellung und Überzeugung gewonnen, wie sie auch hier in dieser Textsammlung vorgestellt wird. Immer war uns die Botschaft des Nazareners Jesus wichtig und wert weiterzusagen, weil Er uns etwas mitzuteilen hatte, was uns und die Gestaltung unserer Lebenswelt unmittelbar betraf. Und dieser Gott, von dem Jesus sprach, war für uns der Gott, der unser Leben bestimmte, der uns aus unseren Ängsten und Nöten herausrief und der uns aufforderte, alles Mögliche ÿ Hier und Sofort ÿ zu tun, um die Welt nicht der Selbstvernichtung durch ein irregeleitetes Menschsein zu überlassen. Dank Dir Karol und allen, die in jenen Tagen dabei waren! Doch diese slowakischen Kollegen waren es nicht allein und nicht zuletzt, denen ich Dank für die Ausreifung solcher theologischen Gedankengänge wie hier in diesem Buch verdanke. Mit meinem Kollegen Wulf Traugott Kruse fand ich einen Freund, der mich maßgeblich in meiner Sicht auf diese Dinge beeinflußte und in zweierlei Hinsicht ausrichtete. Das ist zuerst die Ausrichtung auf den Menschen, der es nötig hat und verdient, daß wir ihm miterleidend nahe sind. Es gilt nicht eine Sache zu vertreten, sondern Menschen müssen berührt werden, sie brauchen unsere Berührung, d.h. das Evangelium...

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