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Die Rechtsfigur «Anwartschaftsrecht» des Eigentumsvorbehaltskäufers

Ein Widerspruch zur Dogmatik zivilrechtlicher Vermögenszuordnung

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Johannes Thesen

Das Buch setzt sich mit der Rechtsfigur des Anwartschaftsrechts aus Eigentumsvorbehaltskauf auseinander. Dabei werden Grundprinzipien zivilrechtlicher Vermögenszuordnung aufgezeigt, sowie die Dogmatik der dieser Zuordnung zugrunde liegenden Verfügungen – insbesondere bei zueinander im Widerspruch stehenden Verfügungen – dargestellt. So wird belegt, dass die Behandlung dieser Rechtsfigur in ganz unterschiedlichen Fallkonstellationen immer wieder gegen die dargestellten Prinzipien verstößt, und deren Konstruktion letztlich mit der Dogmatik des geltenden Vermögensrechts nicht in Einklang zu bringen ist.

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Inhaltsverzeichnis

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7 Einführung ........................................................................................................... 11 I. Gesetzessystematik und Gesetzesstil des BGB ....................................... 11 II. Gegenstand und Ziel der Untersuchung ................................................. 14 Teil 1: Dogmatische Auseinandersetzung mit der Lehre vom Anwartschaftsrecht .............................................................................................. 17 A. Die herrschende Lehre vom Anwartschaftsrecht ........................................... 17 I. Wesen des Anwartschaftsrechts ............................................................... 17 II. Rechtliche Behandlung des Anwartschaftsrechts ................................... 19 B. Historische Entwicklung der Lehre vom Anwartschaftsrecht ........................ 21 I. Das Gesetz ............................................................................................. 21 II. Die Literatur ........................................................................................... 23 C. Analyse der Rechtslage bei aufschiebend bedingter Übereignung ................ 39 I. Situation des Eigentumsvorbehaltskaufs bzw. der daraufhin erfolgenden Verfügung ........................................................................ 39 II. Tatbestandsmerkmale und Wirksamkeitsvoraussetzungen in der Rechtsgeschäftslehre ........................................................................... 40 III. Konsequenzen für die zu untersuchende Konstellation des Eigentumsvorbehaltskaufs .................................................................. 48 D. Das Anwartschaftsrecht als Fremdkörper in der zivilrechtlichen Systematik ........................................................................................................... 51 I. Das Anwartschaftsrecht als nicht-akzessorisches, aber von der Kaufpreisforderung abhängiges Recht ................................................ 51 II. Der Rechtserwerb durch „Erstarken“ eines wesensgleichen Minus ...... 53 III. Die Generierung eines zusätzlichen Gegenstands ................................ 54 E. (Weitere) Systemwidrige Konstruktionen zur Rechtsposition des Vorbehaltskäufers ................................................................................................ 65 I. Systemwidrigkeit der Annahme eines „bedingten Rechts“ ..................... 65 II. Systemwidrigkeit der Annahme eines „künftigen Rechts“ .................... 67 F. Zusammenfassung der systematischen Auseinandersetzung mit der Lehre vom Anwartschaftsrecht ...................................................................................... 72 8Teil 2: Die einzelnen Problemfelder hinsichtlich der Rechtsposition des Vorbehaltskäufers ................................................................................................ 75 A. Der Besitzschutz des Vorbehaltskäufers ........................................................ 75 I. Das Anwartschaftsrecht als gegenständliches Besitzrecht ...................... 76 II. Das rein obligatorische Besitzrecht des Vorbehaltskäufers .................... 78 B. Der Erwerb der Rechtsposition des Vorbehaltskäufers nach Rechtsscheingrundsätzen? ................................................................................... 84 I. Der sog. gutgläubige Ersterwerb ............................................................. 84 II. Der sog. gutgläubige Zweiterwerb ......................................................... 85 C. Der Schutz des Vorbehaltskäufers vor...

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