Show Less

Die Abwahl des Bürgermeisters

Ein Beispiel direkter Demokratie auf kommunaler Ebene

Series:

Annemarie Lenhof

Die Arbeit behandelt das Instrument der Abwahl direkt gewählter Bürgermeister als Beispiel direkter Demokratie auf kommunaler Ebene. Die direkte Abwahl eines Repräsentanten durch die Bürger ist in Deutschland einzigartig: Kein anderer Repräsentant im Bund und den Ländern verfügt über eine derartige basisdemokratische Legitimation wie der von den Bürgern direkt gewählte Bürgermeister und kann von den Bürgern vorzeitig wieder abgewählt werden. Untersucht wird das Instrument im Hinblick auf seine Stellung im repräsentativen System und im System direkter Demokratie auf kommunaler Ebene. Dargestellt werden Entwicklung, Regelungen und Praxis der Abwahlverfahren in den Ländern. Ferner wird ein grundlegender Reformbedarf aufgezeigt, insbesondere hinsichtlich der Einleitungsbefugnis.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Inhaltsverzeichnis

Extract

Schrifttumsverzeichnis .................................................................................... 17 Abkürzungsverzeichnis ................................................................................... 31 Einführung ....................................................................................................... 37 A. Direkte Bürgerbeteiligung, Entwicklung, Formen und Praxis ................. 45 I. Begriffliche Klärung ........................................................................... 45 1. Zur Begriffsbestimmung: der/die (Ober-)Bürgermeister/in – der/die Kommunale Wahlbeamte/in ............................................... 45 2. Zur Begriffsbestimmung: „direkte“ und „plebiszitäre“ Demokratie ...................................................................................... 46 3. Folgerungen .................................................................................... 47 II. Geschichtliche Grundlagen und Entwicklung der Kommunalverfassungen sowie der Instrumente direkter Bürgerbeteiligung von 1945 bis 1990 ................................................. 48 1. Anfänge kommunaler Selbstverwaltung ........................................ 48 2. Die kommunale Selbstverwaltung in der Weimarer Republik ...... 49 3. Der Nationalsozialismus und kommunale Selbstverwaltung ......... 50 4. Die Entwicklungen in der BRD und der DDR ............................... 51 a) Die Entwicklung in der BRD .................................................... 51 b) Die Entwicklung in der DDR .................................................... 52 5. Instrumente der unmittelbaren Demokratie in den frühen Kommunalverfassungen der alten Bundesrepublik ....................... 52 a) Die besondere Rolle Baden-Württembergs ............................... 53 b) Erfahrungen mit direkter Demokratie in Baden-Württemberg ... 54 6. Erkenntnisse und Rückschlüsse aus den Anwendungserfahrungen ............................................................... 54 7. Veränderungen der Kommunalverfassungen der alten Bundesländer .................................................................................. 55 8. Die Abwahl des Bürgermeisters als Instrument des Gemeinderates ................................................................................ 57 a) Die Ausgestaltung der Abwahlmodalitäten .............................. 58 b) Die Bedeutung der Abwahlmodalitäten .................................... 59 8 c) Fazit ............................................................................................ 59 III. Der „Demokratisierungsschub“ in den neunziger Jahren .................. 60 1. Das Erbe der Kommunalverfassung der DDR ............................... 61 2. Die Neufassung des Kommunalrechts in den neuen Ländern ....... 61 3. Beurteilung der neuen Gemeindeordnungen .................................. 62 4. Veränderungen der Gemeindeordnungen der alten Bundesländer .. 62 a) Widerstände und Fortschrittsmomente ..................................... 63 b) Wertung der Reformen in den alten Bundesländern ................. 63 IV. Zusammenfassung ............................................................................... 64...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.