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Studienstiftungen an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (1665-1923)

Private Bildungsförderung zwischen Stiftungsnorm und Stiftungswirklichkeit

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Simon Huemer

Private Studienstiftungen waren bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges ein integraler Bestandteil des Studienalltags und des Universitätssystems in Deutschland. Diese Arbeit bietet einen Überblick über das Stipendienwesen an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, wie es sich zwischen 1665 und 1923 entwickelte. Im Fokus dieser Studie stehen die gesellschaftsgestaltende Wirkung der Stipendien und der Umgang der Universität mit den ihr anvertrauten Stiftungen. Damit untersucht sie nicht nur die Stiftungskonzeptionen der einzelnen Stifter auf deren Motive und Funktionen, sondern widmet sich zugleich der Frage, wie die Universität diese Ressource möglichst effektiv für sich zu nutzen suchte. Mit diesem bislang nur wenig beachteten Forschungsgegenstand fügt sich ein weiterer Stein in das Mosaik der Kieler Universitätsgeschichte ein.

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Vorwort des Reihenherausgebers

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2015 jährt sich die Gründung der Kieler Christian-Albrechts-Universität zum 350. Male. Die Universität möchte dieses denkwürdige Jubiläum natürlich feierlich be- gehen und in diesem Kontext auch an ihre ehrwürdige Geschichte erinnern. Dafür stehen wichtige Werke wie die ab 1965, zum 300. Geburtsjahr der Kieler alma ma- ter, mehrbändig publizierte Geschichte der Christian-Albrechts-Universität1 oder aber eine von Karl Jordan ebenfalls 1965 gedruckte kurze Darstellung der Universi- tätsgeschichte2 zur Verfügung. Allerdings fehlt es an jüngeren Arbeiten, die unser Wissen um die Geschichte dieser Hochschule um neue Fragestellungen, welche die Geschichtswissenschaft gerade umtreiben, und um neue Befunde aus den Quellen der Zeit ab 1965 bereichern.3 So hat es sich die 2009 geschaffene Kieler Abteilung für Regionalgeschichte in enger Abstimmung mit dem Präsidium der CAU zur Aufgabe gemacht, diesem Desiderat im Hinblick auf das anstehende Universitäts- jubiläum abzuhelfen und im Rahmen mehrerer Vorhaben eine verbreiterte Wissens- und damit auch fundierte wissenschaftliche Erinnerungsgrundlage zu schaffen. In vorderster Linie ist hierbei natürlich an das Projekt eines Kieler Professorenkata- logs Online zu denken, der hauptsächlich dem Universitätslehrkörper zwischen 1918 und 1965 gewidmet sein und 2015 ins Netz gestellt werden wird, und an eine Festschrift, die unter Mitarbeit zahlreicher Autorinnen und Autoren 2015 der Öf- fentlichkeit präsentiert werden soll. Gleichzeitig wurde eine Reihe von studen- tischen Abschlussarbeiten angeregt, von denen eine die hier veröffentlichte ist. Nicht nur, weil 2015 Grund zum universitären...

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