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Quotale Gesellschafterhaftung

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Katharina Engels

Die Arbeit befasst sich mit der quotalen Haftung der Gesellschafter einer Publikumspersonengesellschaft, insbesondere einer Fonds-GbR. Im Fall einer betragsmäßigen Begrenzung der Haftung sind die Anleger besser gestellt als bei einer nur prozentualen Haftungsbeschränkung. Die Haftungsquoten sind stets an dem durch Tilgungsleistungen der Gesellschaft und Verwertungserlöse gesunkenen aktuellen Stand der Gesellschaftsverbindlichkeit zu bemessen. Die Gläubiger können wählen, ob sie als erstes Gesellschafter persönlich in Anspruch nehmen oder die Zwangsvollstreckung in das Fondsgrundstück betreiben. Befriedigt ein Gesellschafter den Gläubiger im Umfang seiner Haftungsquote an der aktuellen Verbindlichkeit, geht die Gläubigerforderung gemäß § 774 Abs. 1 S. 1 BGB analog in entsprechendem Umfang auf den Gesellschafter über. Da die quotal beschränkte Haftung der Anleger bewirkt, dass sie nur als Teilschuldner für die Gesellschaftsverbindlichkeiten haften, bestehen ähnlich wie bei der Partenreederei und der Wohnungseigentümergemeinschaft grundsätzlich keine Freistellungs- und Rückgriffsansprüche der Anleger untereinander.

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a.A. andere Ansicht Abs. Absatz AcP Archiv für civilistische Praxis ADHGB Allgemeines Deutsches Handelsgesetz- buch vom 31.5.1861 a.E. am Ende AG Aktiengesellschaft (Singular/Plural) AGB Allgemeine Geschäftsbedingungen AGBG Gesetz über Allgemeine Geschäftsbeding- ungen vom 9.12.1976, außer Kraft getre- ten am 1.1.2002 Alt. Alternative Anh. Anhang Anm. Anmerkung AnwBl. Anwaltsblatt AO Abgabenordnung vom 16.3.1976 Art. Artikel BayObLG Bayerisches Oberlandesgericht BayObLGZ Entscheidungen des Bayerischen Ober- sten Landesgerichts in Zivilsachen BB Betriebs-Berater 298 Bd. Band Begr. Begründer BFH Bundesfinanzhof BGB Bürgerliches Gesetzbuch vom 18.8.1896 BGBl Bundesgesetzblatt BGH Bundesgerichtshof BGHZ Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen BKR Zeitschrift für Bank- und Kapitalmarkt- recht BRAO Bundesrechtsanwaltsordnung vom 1.8.1959 BStBl. Bundessteuerblatt BT-Drucks. Bundestag-Drucksache BVerwG Bundesverwaltungsgericht bzw. beziehungsweise ca. circa DB Der Betrieb ders. derselbe d.h. das heißt dies. dieselbe DM Deutsche Mark DStR Deutsches Steuerrecht 299 DZWIR Deutsche Zeitschrift für Wirtschafts- und Insolvenzrecht ebd. ebendort EStG Einkommensteuergesetz vom 16.10.1934 EWiR Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht EWiV-VO Verordnung (EWG) Nr. 2137/85 des Rates vom 25. Juli 1985 über die Schaffung einer Europäischen wirtschaftlichen Interessenvereinigung (EWIV) f., ff. folgende (Singular/Plural) Fn. Fußnote (Singular/Plural) FS Festschrift GbR Gesellschaft bürgerlichen Rechts (Singu- lar/Plural) GbR mbH Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit be- schränkter Haftung GesRZ Der Gesellschafter GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Singular/Plural) GmbHG Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung vom 20.4.1892 GmbHR GmbH-Rundschau GoA Geschäftsführung ohne Auftrag GS Gedächtnisschrift GWR Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht 300 Hdb. Handbuch HGB Handelsgesetzbuch vom 10.5.1897 h.M. herrschende Meinung Hrsg. Herausgeber...

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