Show Less

Institutionalisierte Kooperationsformen zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren im internationalen Bereich

Internationale Public-Private Partnerships und ihre rechtlichen Herausforderungen für das Völkerrecht und das deutsche Verfassungsrecht

Series:

Michael Rafii

Organisierte Kooperationsformen zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren zur Erfüllung von gemeinsamen Zielen sind längst nicht mehr allein auf den nationalen Bereich beschränkte Erscheinungen. In zunehmendem Maße finden sie auch auf der internationalen Ebene Verbreitung und gewinnen als Instrument bei der Gestaltung der internationalen Beziehungen an Bedeutung. Diese Entwicklung stellt das Völkerrecht und das nationale Verfassungsrecht vor neue Herausforderungen. Es ist zu untersuchen, ob ein adäquater rechtlicher Rahmen für die Kooperationsformen vorhanden ist.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Fazit

Extract

Die Ergebnisse der Untersuchung sind abschließend in Thesen zusammenge- stellt (unter A.). Im Anschluss erfolgt eine Schlussbetrachtung (unter B.). A. Zusammenfassung der Ergebnisse der Arbeit Die Reihenfolge der Thesen orientiert sich an der Gliederung der Arbeit. Zu- nächst erfolgt ein Überblick über den Hintergrund der Entstehung der PPP auf internationaler Ebene (unter I.) sowie deren Definition und praktische Erschei- nungsformen (unter II.), an den sich die Ergebnisse hinsichtlich des derzeitigen völkerrechtlichen Rechtsstatus der PPP (unter III.) sowie der Vorgaben des deutschen Grundgesetzes hinsichtlich einer Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland an diesen Kooperationen anschließen (unter IV.) I. Die Erscheinungsform der Public-Private Partnership auf internationaler Ebene 1. Die Erscheinungsform der PPP ist schon seit längerer Zeit im innerstaatlichen Bereich bekannt. Sie findet allerdings in zunehmendem Maße auch auf der internationalen Ebene Verbreitung. Diese Entwicklung ist zum einen maß- geblich auf die Verstärkung der grenzüberschreitenden Verflechtungen im Zuge der Globalisierung zurückzuführen, der die Staaten nur effektiv mit ei- ner größeren Kooperationsoffenheit begegnen können sowie zum anderen auf den Bedeutungsgewinn von nichtstaatlichen Akteuren bei der Steuerung der internationalen Beziehungen, der sich insbesondere aus den verbesserten technischen Möglichkeiten zur Organisation gemeinsamer Aktionen sowie deren stärkerer Öffentlichkeitswirksamkeit ergibt. Als Folge lässt sich eine Interdependenz von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren erkennen, die die Bildung von Kooperationen fördert.1378 2. Mittlerweile finden sich in vielen Bereichen Kooperationen zwischen staatli- chen und nichtstaatlichen Akteuren auf der internationalen Ebene, zu ihnen zählen u.a. der...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.