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Rechtsextremistischer Straßendiskurs in Deutschland

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Lukasz Kumiega

Die Studie behandelt Rechtsextremismus in Deutschland aus diskursanalytischer Perspektive. Es werden Kategorisierungen des Rechtsextremismus in den staatlichen, wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Institutionen rekonstruiert und kritisch betrachtet. Auf dieser Basis wird anhand eines diskurskritischen Mehr-Ebenen-Modells der rechtsextremistische Straßendiskurs am Beispiel der Aktionsform Demonstration analysiert. Als empirische Grundlage werden die während der rechtsextremistischen Demonstrationen getragenen Bekleidungsstücke bestimmt, einer Feinanalyse unterzogen und letztlich als Spuren der umfassenderen Wandlungsprozesse der rechtsextremistischen Szene in Deutschland interpretiert.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit ist im Rahmen eines Dissertationsprojektes entstanden, das im September 2007 am Lehrstuhl für Diskursforschung der Universität Warschau eingereicht und im Juni 2012 an der Fakultät für Angewandte Linguistik der Uni- versität Warschau verteidigt wurde. Den Ausgangspunkt dieses Projekts bildete der etwas triviale, aber durchaus faszinierende Gedanke, dass die sozial-politische Wirklichkeit (also auch der deutsche Rechtsextremismus) sich im Zuge des diskur- siven Aushandlungsprozesses konstituiert. Das Ausbuchstabieren, Konkretisieren und Präzisieren dieses Gedankens war nicht einfach und wurde begleitet und unter- stützt durch viele Personen, die wesentlich zur Entstehung dieser Arbeit beigetra- gen haben. Zum größten Dank bin ich der Betreuerin meiner Arbeit Frau Prof. Anna Duszak von der Universität Warschau verpflichtet: für das Aufnehmen meines durchaus kontroversen Forschungsprojektes aber insbesondere für den Glauben an dessen Potenzial sowie für die Geduld und alle wertvollen Anregungen bei der Umsetzung meiner Forschungsidee. Bedanken möchte ich mich auch bei den Gutachtern meiner Arbeit: Frau Prof. Zo- fia Bilut-Homplewicz von der Universität Rzeszów und Herrn Prof. Michał Krzyżanowski von der Universität Örebro. Herrn Prof. Marek Czyżewski von der Universität Łódź danke ich besonders herz- lich für die konstruktiven Diskussionen in der Schlussphase meines Projekts, die mir geholfen haben, dieses zu präziseren und zu vertiefen und vor allem aus einer anderen – soziologischen – Perspektive zu betrachten. Dank gebührt dem nordrhein-westfälischen Landtag für die Gewährung des Johan- nes-Rau-Stipendiums, das im wesentlichen Ma...

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