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Nachhaltiges Flächenmanagement

Flächensparen, aber wie?

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Edited By Dietmar Scholich and Lena Neubert

Die Siedlungsfläche – das sind Flächen für Infrastrukturen, Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Mobilität – ist in Deutschland ständig gewachsen. Das Siedlungsflächenwachstum erfolgte fast ausschließlich auf Kosten der Landwirtschaftsflächen, die oftmals auch für den Naturschutz und für die Kulturlandschaft wertvoll waren. Aktuell werden in Deutschland täglich mehr als 75 ha Boden durch Siedlungs- und Verkehrsflächen neu beansprucht. Gar nicht mit berücksichtigt sind dabei die sogenannten indirekten Flächeninanspruchnahmen und Zerschneidungen. Können wir uns diesen Flächen verbrauch in Zukunft noch leisten? Ist Besserung in Sicht? Notwendig ist ein nachhaltiges Flächenmanagement, welches von den Beiträgen des Sammelbandes aus unterschiedlichen Perspektiven behandelt wird.

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Klaus Einig. Evaluierung in der Regionalplanung – Ergebnisse einer vergleichenden Plananalyse

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Klaus Einig Evaluierung in der Regionalplanung – Ergebnisse einer vergleichenden Plananalyse Inhalt 1 Einleitung 2 Entwicklung des Evaluationsdesigns 3 Regionale Fallstudien der Planevaluation 4 Instrumentenorientierte Planevaluation 5 Steuerungsinstrumente der Siedlungsentwicklung 6 Steuerungsinstrumente zum Freiraumschutz 7 Fazit 1 Einleitung Im Sinne der Planungstheorie ist die Evaluation ein zentraler Bestandteil kom- plexer Planungsprozesse und wäre daher auch als ein integrales Element der Re- gionalplanung anzusehen (vgl. Alexander 2006; Eggers 2006). Die Praxis der Regionalplanung in Deutschland sieht allerdings anders aus (vgl. Diller 2012; Einig et al. 2011; Einig, Zaspel 2012). Bevor ein Regionalplan fortgeschrieben oder neu aufgestellt wird, erfolgt in der Regel keine vergangenheitsorientierte Planevaluation des alten Plans. Nur in wenigen Ausnahmen wird vom Träger der Regionalplanung untersucht, wie die Planumsetzung (Implementation) ver- laufen ist, welche nicht intendierten Planwirkungen verursacht wurden (Wir- kungsanalyse) und wie der Planerfolg zusammenfassend zu bewerten ist (Er- folgskontrolle). Eine Ausnahme bildete bisher die Regionalplanung in Hessen. Das Hessische Landesplanungsgesetz verlangte bis zu seiner Aufhebung im Jahre 2002 die Erarbeitung eines Raumordnungsgutachtens bevor ein neuer Plan aufgestellt wurde. Dies sollte nach § 8 Abs. 2 HLPG raumbedeutsame Tatbe- 100 Klaus Einig stände und Entwicklungstendenzen in der Planungsregion beleuchten. Hierzu gehörte auch eine Auseinandersetzung mit den Steuerungswirkungen des Regio- nalplans. Raumordnungsgutachten können zwar nicht mit einer ex-post Plane- valuation gleichgesetzt werden, sie enthalten aber bereits erste Ansätze. In ande- ren Ländern gab und gibt es bisher keine vergleichbare Praxis. Durch die gesetzlich erzwungene Integration einer Umweltverträglichkeits- prüfung in das Aufstellungs- und Änderungsverfahren...

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