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America Romana: Perspektiven transarealer Vernetzungen

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Christine Felbeck, Andre Klump and Johannes Kramer

Als Knotenpunkt sich kreuzender Bewegungen und unzähliger Kontakte stellt bereits der Flughafen Las Américas einen Ort transarealer Vernetzungen dar. Dem hemisphärischen Verflechtungsraum widmete sich eine Ringvorlesung an der Universität Trier, deren Beiträge der Forschung zum Konzept einer transarealen America Romana weitere Konturen verleihen sowie dessen Anschlussfähigkeit und Vernetzungspotential herausstellen.

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Besonderheiten (?) der Wortbildung im lateinamerikanischen Spanisch: Das Suffix -zón: Philipp Burdy (Bamberg)

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Besonderheiten (?) der Wortbildung im lateinameri- kanischen Spanisch: Das Suffix -zón Philipp Burdy (Bamberg) 1. Einleitung Die Wortbildung mit Suffixen im Spanischen Lateinamerikas hat seit vie- len Jahrzehnten immer wieder die Aufmerksamkeit der Hispanistik auf sich gelenkt. Man hat etwa hingewiesen auf die Produktivität des Suffixes -ada bei der Bildung von Verbalabstrakta (nadada ‚Schwimmen‘, conversada ‚Gespräch‘), auf das Suffix -al, das das Vorhandensein in großer Menge bezeichnet (maizal, fangal), auf die Diminutivbildung mit -ito und -ico (pa- troncito, ahoritica ‚jetzt gleich‘) und auf -eco, das sowohl Ethnika bildet (guatemalteco) als auch Adjektive, die körperliche Defekte bezeichnen (tontoneco). Auch das zumeist Verbalabstrakta bildende -zón ist dabei gele- gentlich kommentiert worden. So bescheinigen etwa Rainer (1993, 674), Lüdtke (1978, 333) und Scavnicky (1987, 129-131) diesem Suffix zumin- dest für bestimmte Teile Lateinamerikas eine gewisse Produktivität bis in die Gegenwart, während es in der Standardsprache erstarrt ist. In allen spanischsprachigen Ländern Mittel- und Südamerikas sind überdies Bil- dungen mittels -zón belegt, die das europäische Spanisch nicht kennt (Rainer 1993, 674). Ferner wurde bemerkt, dass Ableitungen auf -zón in Lateinamerika gelegentlich formale und semantische Besonderheiten aufweisen, etwa doppelte Suffigierungen wie palamentazón ‚ingesta abun- dante de bebidas alcohólicas‘ zu palo ‚trago‘ (Rainer 1993, 403) und inten- siv-frequentative Bedeutungen (Rainer 1993, 674), z. B. fregazón ‚molestia reiterada‘. Insgesamt beschränkt sich die Beschreibung dieses Suffixes durch die hispanistische und lateinamerikanistische Linguistik auf eine Konfrontation zwischen Spanien und den spanischsprachigen...

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