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Bewusste Inkorporation in der Capoeira Angola

Eine ethnologische Forschung über die Freiheit des Geistes

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Anna Katharina Aichroth

Diese Arbeit nutzt Konzepte aus dem Repertoire der Performanztheorien zur Analyse des afro-brasilianischen Kampftanzes Capoeira Angola. Ungewöhnlich ist dabei die Rolle der Verfasserin, die sowohl als Ethnologin als auch als Lernende (und inzwischen Lehrende) der Capoeira in ihrer Person Innen- und Außensicht auf den Gegenstand verbindet. Sie versucht durch ihre 2008 durchgeführte Feldforschung den Widerspruch zwischen klaren Regeln und definierten Kontexten einerseits und der Förderung von Improvisation, Reflexion und Handlungsbevollmächtigung andererseits aufzulösen. Um dieses Phänomen der Bewußten Inkorporation zu verstehen, bedient sie sich der Konzepte verschiedener Performanztheorien. Dabei befaßt sich die Arbeit mit der Capoeira in Europa, jedoch unter einem anderen Gesichtspunkt als die bisherige ethnologische Literatur. Es geht der Verfasserin weniger um den sozialen Kontext Barcelonas, als um das Verstehen der geistigen und körperlichen Techniken, durch die der Meister (Mestre China) seine Botschaft vermittelt.

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Danksagung

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Mit dieser Arbeit möchte ich mich bei all jenen bedanken, die es mir ermöglich­ ten, diese Arbeit über Capoeira zu schreiben: In erster Linie geht mein Dank an die Betreuer Prof. Dr. Hardenberg und Prof. Dr. Reinhard Johler der Universität Tübingen. Mein herzlichster Dank aber gilt meinem Meister der Capoeira Angola, dem großen Meister Mestre China (Milton Raimundo de Jesús): Durch seine beispiel­ lose Hingabe und seinen freiheitlichen Geist ist er ein Vorbild für mich als seine Trenel und ich danke ihm für sein Vertrauen in dieses Buch. Weiter danke ich der gesamten Comunidade da Capoeira Angola Barcelona für das, was uns verbindet; dabei im Besonderen Professor Montanha, Contra- Mestra Lerinha für ihre Organisation, Contra-Mestre Angola, Trenel Cebolinha, Borrachinha, Moscinha, Chacal, Kojak, Sargente, Aranha und darüberhin- aus allen Capeoiristas der ehrwürdigen Capoeira, darunter Mestre Bigodinho, Mestre Sombra, Mestre Braga und Professor Rasta. Axé! In Katalonien geht mein Dank an Professor Titular Manuel Delgado Ruiz der Universitat de Barcelona für seine Unterstützung meiner Feldforschung, als auch an Nico Baumgarten für seinen Bus in Baixador de Vallvidrera und ebenso an Erica Coria und Hila Gross für ihre Freundschaft in der „verlogenen Stadt“. Außerdem danke ich meinen Schülerinnen für ihre Sicht der Dinge und ihre Freude an der Capoeira, dem „Verein der Freunde und Förderer der Universi­ tät Tübingen e. V.“ für ein Stipendium und schließlich meinen Mitstreiterinnen Marjam...

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