Show Less

Literatur der Frühen Neuzeit und ihre kulturellen Kontexte

Bochumer Ringvorlesung im Sommersemester 2011

Edited By Andreas Beck and Nicola Kaminski

Die Literatur der Frühen Neuzeit ist mehr als ‘Vanitas’ und ‘Carpe diem’, ‘Pest’ oder ‘Krieg’ – sie ist weitaus vielgestaltiger, als diese Schlagworte suggerieren, die frühneuzeitliche Texte nicht selten eher zum Schweigen als zum Sprechen bringen. Unsere Ringvorlesung will gegen solche klischeelastige Monotonie etwas unternehmen: Sie behandelt den faszinierenden Facettenreichtum der ‘spätfrühneuzeitlichen’ Literatur zwischen ca. 1680 und 1750. Vorgestellt werden in exemplarischen Analysen wichtige, durchaus auch weniger bekannte literarhistorische Szenarien, und zwar stets mit Blick auf deren Verflechtung mit verschiedenen kulturellen Kontexten. Im Mittelpunkt jedes Vortrags steht ein überschaubarer, zumeist literarischer Schlüsseltext, der im Hinblick auf seine Interaktion etwa mit Musik, bildender Kunst, Theater, Theologie, Medizin oder Politik untersucht wird.
Interdisziplinarität des Zugriffs: das bedeutet auch, daß unsere Bochumer neugermanistische Vorlesung in Gastvorträgen Frühneuzeitspezialisten anderer Fächer und Universitäten vorstellt. Und für eine Sitzung verwandelt der Hörsaal sich in eine Bühne: wenn die Dortmunder Schauspielerin Jutta Seifert in einem rasanten Theatersolo Voltaires Candide lebendig werden läßt.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Cover

Extract

Andreas Beck und Nicola Kaminski lehren Neuere deutsche Literaturwissen- schaft an der Ruhr-Universität Bochum. PeteR LANg Internationaler Verlag der Wissenschaften www.peterlang.de ISBN 978-3-631-63168-3 Be ck / K am in sk i ( H rs g. ) · L ite ra tu r de r Fr üh en N eu ze it un d ih re k ul tu re lle n K on te xt e Literatur der Frühen Neuzeit und ihre kulturellen Kontexte Bochumer Ringvorlesung im Sommersemester 2011 Andreas Beck / Nicola Kaminski (Hrsg.) Die Literatur der Frühen Neuzeit ist mehr als ›Vanitas‹ und ›Carpe diem‹, ›Pest‹ oder ›Krieg‹ – sie ist weitaus vielgestaltiger, als diese Schlagworte suggerieren, die frühneuzeitliche texte nicht selten eher zum Schweigen als zum Sprechen bringen. Unsere Ringvorlesung will gegen solche klischeelastige Monotonie etwas unternehmen: Sie behandelt den faszinierenden Facettenreichtum der ›spätfrühneuzeitlichen‹ Literatur zwischen ca. 1680 und 1750. Vorgestellt wer- den in exemplarischen Analysen wichtige, durchaus auch weniger bekannte literarhistorische Szenarien, und zwar stets mit Blick auf deren Verflechtung mit verschiedenen kulturellen Kontexten. Im Mittelpunkt jedes Vortrags steht ein überschaubarer, zumeist literarischer Schlüsseltext, der im Hinblick auf seine Interaktion etwa mit Musik, bildender Kunst, theater, theologie, Medizin oder Politik untersucht wird. Interdisziplinarität des Zugriffs: das bedeutet auch, daß unsere Bochumer neugermanistische Vorlesung in gastvorträgen Frühneuzeitspezialisten anderer Fächer und Universitäten vorstellt. Und für eine Sitzung verwandelt der Hörsaal sich in eine Bühne: wenn die Dortmunder Schauspielerin Jutta Seifert in einem rasanten theatersolo Voltaires Candide lebendig...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.