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Fördern durch Aufgabenorientierung

Bremer Schulbegleitforschung zu Lernaufgaben im Französisch- und Spanischunterricht der Sekundarstufe I

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Edited By Mark Bechtel

Gegenstand dieser Publikation sind Aktionsforschungsprojekte, bei denen Teams aus einer Lehrkraft und Studierenden Lernaufgaben für den Französisch- bzw. Spanischunterricht der Sekundarstufe I entwickelten, im Unterricht erprobten und unter einer praxisrelevanten Forschungsfrage empirisch untersuchten. Einleitend werden das Konzept der Lernaufgabe und die Qualifizierungsmaßnahmen erläutert, die die Teammitglieder zur Lernaufgabenentwicklung und zur Durchführung der Aktionsforschung durchlaufen haben. Die Ergebnisse zeigen, dass es sich lohnt, Aktionsforschung in die Lehreraus- und -fortbildung zu integrieren, um Theorie und Praxis stärker miteinander zu verbinden und Reflexionsprozesse anzuregen.

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Einleitung (Mark Bechtel)

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Mark Bechtel Einleitung In der Fremdsprachendidaktik geht es beim Ansatz der Aufgabenorientierung darum, Schüler/innen in Anlehnung an reale Situationen der Sprachverwendung außerhalb des Klassenraums mit kommunikativen, inhaltsorientierten Aufgaben, sogenannten „Lernaufgaben“ (engl. task, frz. tâche, span. tarea), zu konfrontieren, die sie im Unterricht lösen sollen. Das Interesse am Ansatz der Aufgabenori- entierung ist deshalb so groß, weil man sich von ihm verspricht, einen kom- petenzorientierten Fremdsprachenunterricht, so wie er seit der Einführung der Bildungsstandards für die erste Fremdsprache Englisch/Französisch (KMK 2004) gefordert wird, didaktisch-methodisch auszugestalten. Gegenstand des vorliegenden Sammelbandes ist das Bremer Schulbegleit- forschungsnetzwerk „Fördern durch Aufgabenorientierung“, das von der Sena- torischen Behörde der Freien Hansestadt Bremen im September 2008 für eine Laufzeit von drei Jahren eingesetzt wurde. Das Netzwerk ging der Frage nach, ob der Ansatz der Aufgabenorientierung den Schülerinnen und Schülern im Französisch- und Spanischunterricht der Sekundarstufe I helfen kann, die in den Bremer Bildungsplänen festgeschriebenen Kompetenzen auszubilden, und wie die Schüler/innen mit dem neuen Format der Lernaufgabe umgehen. An dem von der Professur für Didaktik der romanischen Sprachen der Univer- sität Bremen geleiteten Schulbegleitforschungsnetzwerk waren neun Lehrkräfte aus vier Bremer Schulen (sieben mit dem Fach Französisch, zwei mit dem Fach Spanisch), das Bremer Landesinstitut für Schule (LIS) sowie drei Kohorten von Lehramtsstudierenden des Master of Education-Studiengangs Französisch bzw. Spanisch der Universität Bremen beteiligt. Im Zentrum der Aktivitäten standen die Durchführung von Aktionsfor- schungsprojekten in...

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