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Die Stiftung

Jahreshefte zum Stiftungswesen- 3. Jahrgang / 2009

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Edited By Bernd Andrick, Gerd Hellmig, Axel Janitzki and Karlheinz Muscheler

Der Verein «Fundare e.V., Gemeinnütziger Verein zur Förderung des Stiftungswesens» hat es sich zum Ziel gesetzt, zu einer aufblühenden Stiftungskultur in Deutschland beizutragen. Dazu sollen insbesondere die wissenschaftlichen und praktischen Grundlagen des Stiftens erforscht werden. Der Erfüllung dieser Aufgabe dient die Zeitschrift «Die Stiftung – Jahreshefte zum Stiftungswesen». Sie beeinhaltet in ihrer dritten Ausgabe vor allem die Vorträge, die auf dem von Fundare e.V. veranstalteten «3. Stiftungsrechtstag an der Ruhr-Universität Bochum» gehalten wurden. Darüber hinaus haben noch weitere Beiträge Aufnahme gefunden. Es werden nicht nur eingehend zivilrechtliche, sondern auch verwaltungs- und steuerrechtliche Problematiken des Stiftungsrechts beleuchtet. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Unternehmensstiftung und ihrer Betätigung.

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„Eine Geschichte von Zeit und Raum" - so der Titel des Eingangsvortrages des 3. Stiftungsrechtstages an der Ruhr-Universität Bochum - ist jede Stiftung. Welche Dimension soll aber mit dem für eine Stiftung konstituierenden Merkmal „Dauer'' konkret und unabdingbar verbunden sein? Schon Klaus Neu­ hoff hatte auf dem 2. Stiftungsrechtstag einerseits die Frage gestellt, wie lange denn die Lebenden den Toten zu gehorchen haben, andererseits aber jede erach­ tete Endlichkeit einer Stiftung als einen Bruch mit dem Dogma dieser j uristi­ schen Person angesehen. In einem faszinierenden Streifzug durch die Geschichte beleuchtet der Histo­ riker Michael Borgolte weltanschauliche Strömungen, die verschiedene Auffas­ sungen begründen. Eine, die sich dem Ewigkeitsanspruch einer Stiftung ver­ pflichtet, und eine andere, die zeitliche Befristungen von Stiftungen für zulässig erachtet. Für viele überraschend ist die neue Blickrichtung auf die Dimension „Raum". In Zeiten global wirksam werdender Megastiftungen und der über die­ se vor allem in den USA stattfindenden Diskussion, mag aber die Frage berech­ tigt sein, welche Selbstverpflichtungen solcher Stiftungen erforderlich sind, um sie nicht zu einer virtuellen Bedrohung für demokratische Gesellschaften wer­ den zu lassen. Der Beitrag von Borgolte bestätigt die Richtigkeit des Konzeptes, den Ein­ gangsvortrag des Stiftungsrechtstages einem nichtjuristischen Fach vorzubehal­ ten. S ind doch Stiftungen nicht nur Rechtsinstrumente, sondern mit ihnen auch eine Vielzahl rechtspolitischer Fragestellungen verbunden. Zu dem eigentlichen Thema „Unternehmen Stiftung - Stiftungsunternehmen" finden Sie, liebe Leserinnen und Leser, in dem vorliegenden Jahresheft eine Fül­ le von Gesichtspunkten, anregend für...

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