Show Less

Verbale Indirektheiten beim Diskursdolmetschen am Beispiel des Sprachenpaars Polnisch–Deutsch

Agnieszka Will

Was sind verbale Indirektheiten und wie geht die DolmetscherIn mit ihnen um? Auf Grundlage a) theoretisch hergeleiteter Definitionskriterien für eine translationswissenschaftlich/-praktisch orientierte Definition und b) authentischer Daten des Sprachenpaars Polnisch–Deutsch wird eine operationalisierte Definition erarbeitet: die 2-Komponenten-Indirektheit. Zur Überprüfung des Umgangs der DolmetscherIn mit dieser wird, aufgrund der spezifischen Gesprächsstruktur des gedolmetschten Diskurses, ein passendes Kommunikationsmodell hergeleitet: das Kommunikationsmodell der Dolmetschtriade. Die darin integrierte, schrittweise und systematische Bedeutungsbestimmung der Indirektheit sowie Reflexionsmöglichkeit kann die DolmetscherIn zur Qualitätssicherung in der aktuellen Dolmetschsituation nutzen.

Prices

See more price optionsHide price options
Show Summary Details
Restricted access

8. Anhänge

Extract

8.1 Gewinnung des analysefertigen Datensatzes Der analysefertige Datensatz wurde aus dem ausgewählten Diskurs (Transkript und Audiodatei) methodisch folgendermaßen gewonnen: 1) Erfassung der AS Daten a) Lesen des Transkriptes und Markierung von Äußerungen, in denen intuitiv eine verbale Indirektheit festgestellt wird b) Niederschrift des Wortlautes der Äußerungen, in denen intuitiv eine verbale Indirektheit festgestellt wurde, gemäß dem Transkript c) Entfernung der Transkriptionszeichen (zur besseren Leserlichkeit) d) Nummerierung der Daten nach Chronologie im Transkript e) Zuordnung der Transkriptzeilen zu den AS Daten (aus dem Transkript) 2) Überprüfung der AS Daten a) Abgleich der Transkriptstellen mit dem Audiooriginal auf lexikalisch-phoneti- sche Übereinstimmung; bei Abweichung zwischen Audiodatei und Transkript Korrektur des Transkriptes mit Kenntlichmachung der korrigierten Stelle b) Ergänzung evtl. nicht vollständig erfasster Äußerungen, in denen intuitiv eine verbale Indirektheit festgestellt wurde (Bsp. 18) c) Zuordnung des Zeitcodes der AS Daten (jeweils zum Anfang) aus der Au- diodatei d) Korrektur evtl. Orthografiefehler in den AS Daten 3) Erfassung der ZS Daten a) Markierung der Verdolmetschung der Daten (im Transkript) b) Niederschrift des Wortlautes der ZS Daten c) Entfernung der Transkriptionszeichen (zur besseren Leserlichkeit) 4) Überprüfung der ZS Daten a) Abgleich der Transkriptstellen mit dem Audiooriginal auf lexikalisch-phone- tische Übereinstimmung; bei Abweichung zwischen Audiodatei und Traskript Korrektur des Transkriptes mit Kenntlichmachung der korrigierten Stelle b) Zuordnung des Zeitcodes der ZS Daten (jeweils zum Anfang) aus der Audio- datei c) Korrektur evtl. Orthografiefehler in den ZS Daten 5) Anonymisierung der Daten a) Markierung in den AS Daten...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.