Show Less

Die Vermeidung von Interessenkonflikten durch das Zuwendungsverbot des § 31d WpHG

Series:

Kerstin Rohwetter

Die Autorin untersucht, ob § 31d WpHG zur Vermeidung von Interessenkonflikten beiträgt. Dazu legt sie zunächst die aufsichtsrechtlichen Voraussetzungen, europarechtliche Bezüge und mögliche Auslegungen der Norm dar und prüft, ob ein absolutes Zuwendungsverbot zu einem Marktversagen führen würde und welche Vor- und Nachteile eine Honoraranlageberatung für den Anleger haben kann. Außerdem beleuchtet sie die zivilrechtlichen Auswirkungen des § 31d WpHG, die Beziehungen zwischen Aufsichtsrecht und Zivilrecht und den Einfluss der europarechtlichen Vorgaben auf das deutsche Zivilrecht. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, ob ein zivilrechtlicher Herausgabeanspruch für Zuwendungen existiert und ob dieser gegebenenfalls abbedungen werden kann.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Inhaltsverzeichnis

Extract

§ 1 Einleitung .....................................................................................................13 A. Einführung in die Problematik ......................................................................13 I. Die aufsichtsrechtliche Rechtslage vor Einführung des § 31d ......... 21 II. Die zivilrechtliche Rechtslage vor Entwicklung der Kick-back-Rechtsprechung .................................................................. 25 III. Die Änderung der Rechtslage in Bezug auf die Zuwendungsproblematik ...................................................................... 29 B. Fragestellungen und Gang der Untersuchung .............................................36 1. Kapitel: Aufsichtsrechtliche Behandlung der Zuwendungsproblematik .......................................................................39 § 2 Anwendungsbereich des § 31d ......................................................................39 A. Persönlicher Anwendungsbereich ....................................................... 39 I. Normadressat ......................................................................................... 39 II. Dritter ...................................................................................................... 40 III. Geschützter Personenkreis ................................................................... 44 B. Sachlicher Anwendungsbereich ........................................................... 44 I. Zuwendungsbegriff ............................................................................... 44 1. Die Zuwendung in Form von Provisionen ......................................... 46 2. Die Zuwendung in Form von Gebühren ............................................ 48 3. Die Zuwendung in Form von geldwerten Vorteilen ......................... 48 4. Bagatellgrenze ........................................................................................ 50 II. Zuwendungen im Zusammenhang mit einer Wertpapierdienstleistung ...................................................................... 51 III. Das beratungsfreie Wertpapiergeschäft im Anwendungsbereich des § 31d? ................................................................................................ 53 § 3 Voraussetzungen für aufsichtsrechtlich zulässige Zuwendungen .............61 A. Die Offenlegungspflicht des § 31d ....................................................... 62 I. Voraussetzungen .................................................................................... 62 1. Inhalt der Offenlegung .......................................................................... 62 82. Zeitpunkt der Offenlegung ................................................................... 63 a) Möglichkeit einer antizipierten Offenlegung ..................................... 64 b) Zeitliche Gültigkeit der antizipierten Offenlegung ........................... 65 II. Vermeidung von Interessenkonflikten durch Aufklärung? .............. 65 1. Argumente contra Offenlegung ........................................................... 66 2. Argumente pro Offenlegung ................................................................ 66 3. Stellungnahme ....................................................................................... 67 B. Notwendigkeit der Qualitätsverbesserung für die Zulässigkeit einer Zuwendung ...................................................... 73 I. Auslegung der Zulässigkeitsvoraussetzung „ausgelegt sein auf Qualitätsverbesserung“ .................................................................. 75 1. Wann ist die Zuwendung ausgelegt auf Qualitätsverbesserung? .... 75 2. Bedeutung der objektiven Eignung ..................................................... 75 a) Konkretisierung des § 14 II Nr. 5 WpDVerOV .................................. 79 b) Beurteilung der Konkretisierung des § 14 II Nr...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.