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Die Organ- und Vertreterhaftung im deutschen Strafrecht

Eine Untersuchung zur Konzeption der Rechtsfigur und deren Folgen in der praktischen Rechtsanwendung

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Frédéric Schneider

Das Buch behandelt die Organ- und Vertreterhaftung im deutschen Strafrecht. In Zeiten zunehmender Arbeitsteilung, komplexer juristischer Gesellschaftsgebilde und ansteigender Anzahl an Sonderdelikten muss im (Wirtschafts-)Strafrecht immer häufiger auf diese Rechtsfigur zurückgegriffen werden. Trotz dieser steigenden Bedeutung sind viele grundlegende Fragen hier bisher offen geblieben. Anhand einer verfassungsrechtlich begründeten Kategorisierung der Sonderdelikte untersucht der Autor die Konzeption, die der Organ- und Vertreterhaftung zu Grunde liegt. Das Ergebnis wendet er auf offene Fragen und Streitstände an, die sich in der praktischen Anwendung der Rechtsfigur ergeben und formuliert davon ausgehend rechtspolitische Änderungsvorschläge.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Sommertrimester 2015 vom Promotionsausschuss der Bucerius Law School – Hochschule für Rechtswissenschaft – als Dissertation angenommen. Das Manuskript wurde im Frühjahr 2014 fertiggestellt; Rechtspre- chung und Literatur konnten bis Anfang 2014 berücksichtigt werden. Das Promo- tionsverfahren wurde mit der mündlichen Prüfung am 22. Juli 2015 abgeschlossen. Der erste Dank gebührt meinem Doktorvater Herrn Prof. Dr. Thomas Rönnau für dessen vielfältige Unterstützung und die lehrreichen Jahre als Mitarbeiter an seinem Lehrstuhl. Für viele anregende Gespräche danke ich außerdem Frau Dr. Ramona Francuski, Herrn Dr. Christian Becker und Herrn Dr. Kristian Hohn herzlich. Herrn Prof. Dr. Karsten Gaede bin ich für die zügige Erstellung des Zweitgutachtens ver- bunden. Frau Dr. Francuski und Herr Dr. Roland Czycholl haben mit ihren gewinnbringen- den Korrekturen und Anmerkungen in besonderem Maße dazu beigetragen, dass diese Arbeit erfolgreich vollendet werden konnte. „Meinen“ Hannoveranern danke ich herzlich für langjährige Freundschaften sowie dafür, mir stets erbauliche Rückzugsorte geboten zu haben. Ohne meine Familie in Frankreich und Deutschland wäre ein Gelingen dieser Arbeit undenkbar gewesen. Neben vielen anderen danke ich meinem Onkel Philippe Fuzzi, der mir stets ein Vorbild war sowie meiner Tante Ute Wordell und meinem Onkel Dr. Eberhard Wordell, die mich nicht nur im Studium auf vielfältige Weise erheblich unterstützt haben. Meine Schwester Catherine Schneider und meine Mutter Annie Schneider waren mir mein ganzes Leben lang ein uneingeschränkter Rückhalt. Dank...

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