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Die Prüfung der Verhältnismäßigkeit im Rahmen gebundener Entscheidungen

Zur Berücksichtigung einzelfallbezogener Gerechtigkeits- und Billigkeitserwägungen bei gesetzlich gebundenem Verwaltungshandeln

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Torben Westerhoff

Der Autor befasst sich mit einem Thema an der Schnittstelle von Verwaltungs- und Verfassungsrecht. Ziel ist es, einen Beitrag zu einer umfassenden dogmatischen Aufarbeitung der Verhältnismäßigkeit im Rahmen gebundener Entscheidungen zu leisten. Dabei wird das Spannungsfeld untersucht, das zwischen den Rechtsgrundsätzen der Gewaltenteilung, des Vorrangs des Gesetzes, der Rechtssicherheit und des effektiven Rechtsschutzes auf der einen Seite und dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz auf der anderen Seite existiert. Die Arbeit verdeutlicht, dass die Verhältnismäßigkeit bei gesetzlich gebundenem Verwaltungshandeln nur in den Fällen der «qualifizierten Unverhältnismäßigkeit» geprüft werden darf.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ................................................................................. XIII Einleitung ..................................................................................................................1 A. Problemstellung ...................................................................................................1 B. Methode und Gang der Untersuchung .............................................................3 1. Teil: Rechtsprechung zur Frage der Verhältnismäßigkeitsprüfung bei gebundenen Entscheidungen ..........................................................7 A. Gerichtsentscheidungen .....................................................................................7 I. Berufsrechtliche Anordnungen ...................................................................7 1. Gewerbeuntersagung ..........................................................................7 2. Widerruf einer Gaststättenerlaubnis .............................................. 11 3. Widerruf der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Logopäde ......................................................... 13 4. Zusammenfassung ............................................................................ 15 II. Kostentragung im Polizei- und Ordnungsrecht ..................................... 16 1. Abschleppen eines Fahrzeugs ......................................................... 16 2. Kostentragung durch Anscheinsstörer........................................... 20 3. Heranziehung zu Kosten von Konsularhilfe ................................. 22 4. Heranziehung naher Angehöriger zu Bestattungskosten ............ 24 5. Zusammenfassung ............................................................................ 28 III. Zwingende Ausweisung nach dem AufenthG ........................................ 31 1. Allgemeines ...................................................................................... 31 2. Oberverwaltungsgericht Hamburg ................................................ 32 3. Weitere Gerichtsentscheidungen .................................................... 34 4. Zusammenfassung ............................................................................ 38 IV. Prüfungsrecht ............................................................................................. 39 1. Nichterscheinen zur mündlichen Abiturprüfung ........................ 39 VIII 2. Sanktionierung von Prüferbeeinflussungen .................................. 40 3. Zusammenfassung ............................................................................ 42 V. Weitere Fallgruppen .................................................................................. 43 1. Senkung von Arbeitslosengeld II .................................................... 43 2. Verbot eines Kopftuchs in der Schule ............................................ 44 3. Beseitigung von Gartenhütten im Außenbereich ........................ 45 4. Zusammenfassung ............................................................................ 46 B. Kritische Würdigung der Rechtsprechung .....................................................47 2. Teil: Die Hauptbegrifflichkeiten ............................................................51 A. Die gebundene Entscheidung ..........................................................................51 I. Begriff .......................................................................................................... 51 II. Abgrenzungen zu weiteren Ausgestaltungsmöglichkeiten des Gesetzes ................................................................................................ 54 1. Freie Ermessensentscheidung ......................................................... 54 2. Ermessensreduzierung auf Null...................................................... 55 3. „Soll“-Vorschrift ................................................................................ 56 4. Intendiertes Ermessen ...................................................................... 57 B. Der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz ................................................................58 I. Begriff .......................................................................................................... 59 1. Funktion ............................................................................................. 59 2. Inhalt .................................................................................................. 61 a) Legitimer Zweck und legitimes Mittel ................................. 62 b) Geeignetheit ............................................................................. 63 c) Erforderlichkeit ....................................................................... 65 d) Verhältnismäßigkeit im engeren Sinne...

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