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Reflexivität im tschechisch-deutschen Sprachvergleich

Möglichkeiten und Grenzen einer Prognose

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Roland Wagner

Das Buch stellt einen Versuch dar, die Reflexivität von deutschen Verben ausgehend von den Übersetzungsäquivalenten im Tschechischen zu prognostizieren. Aufgrund der Äquivalenzbeziehung zwischen nicht-reflexiven Verben im Tschechischen und Deutschen und verschiedenen grammatischen Parametern erstellt der Autor Prognosen zur Reflexivität der deutschen Äquivalente zu den reflexiven tschechischen Verben. Dies geschieht ohne Rückgriff auf lexikographische Information. Dabei kristallisieren sich sowohl sprachübergreifend übereinstimmende sowie problematische Bereiche der Reflexivität heraus. Gewissermaßen nebenbei prüft der Autor verschiedene linguistische Theorien auf ihre prognostische Kraft hinsichtlich der Reflexivität.

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Danksagung

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Der hier vorgelegte Text beruht auf meiner im April 2012 an der Masaryk- Universität als Dissertation angenommenen Arbeit zu den reflexiven Verben im Tschechischen und Deutschen (Wagner 2011b), stellt aber eine gründlich umgearbeitete, stark gekürzte und an anderen Stellen ergänzte Version des ur- sprünglichen tschechischen Textes dar. Völlig neu geschrieben ist Kapitel 4 zur Modifizierten Valenztheorie, die den theoretischen Rahmen der Arbeit bildet. Im Wesentlichen unverändert geblieben sind dagegen die Ergebnisse, die ich hier der interessierten Öffentlichkeit vorstelle. In erster Linie möchte ich mich an dieser Stelle bei Petr Karlík bedanken, der das Dissertationsprojekt betreut und während des langen Entstehungsprozesses mit großem Interesse begleitet hat. Ohne seine fachliche und moralische Unter- stützung wäre die Arbeit sicher nicht zustande gekommen. Daneben bin ich den vielen tschechischen Kolleginnen und Kollegen zu Dank verpflichtet, die sich bereitwillig als Informanten für die Beurteilung und Konstruktion von Beispiel- sätzen zur Verfügung gestellt haben. Věra Janíková danke ich für die Gewährung eines Forschungsfreisemesters im WS 2007/08, das ich an der Universität Nizza (Université de Nice – Sophia Antipolis) verbracht habe. Hier ist die Konzepti- on der Arbeit und der Großteil des Kapitels zur Situationskontrolle entstanden. Jarmila Panevová von der Karlsuniversität in Prag und Michèle Olivieri von der Universität Nizza bin ich für die Möglichkeit dankbar, mit ihnen theoretische Probleme linguistischer Modelle und Fragen der Reflexivierung zu konsultieren. In der letzten...

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