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Strategien der Lehrerbildung / Strategies for Teacher Training

Zur Steigerung von Lehrkompetenzen und Unterrichtsqualität / Concepts for Improving Skills and Quality of Teaching

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Edited By Gerd-Bodo von Carlsburg

Der Band dokumentiert eine Reihe von Beiträgen der XX. Internationalen wissenschaftlichen Konferenz Bildungsreform und Lehrerausbildung, die vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Republik Litauen, der Litauischen Universität für Bildungswissenschaften in Vilnius (LEU) und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg – University of Education gemeinsam veranstaltet wurde. Das Hauptthema der Konferenz waren Bildungs- und Qualitätsstandards der Hochschul- und Schulbildung. Dieses Qualitätsmanagement setzt den Erwerb interaktiver Kompetenzen im Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsbereich voraus, gewissermaßen als innere Kräfte für Basiskompetenzen, die die Befähigung zu Identität ermöglichen im Hinblick auf die Herausforderungen der Gesellschaft des kommenden Jahrzehnts.

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Jean-Joseph Jacotot – eine historische Lektion über das Lehren und Lernen (Karl-Heinz Dammer)

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Karl-Heinz Dammer Jean-Joseph Jacotot – eine historische Lektion über das Lehren und Lernen Abstract Jean-Joseph Jacotot (1770–1840) was a teacher with a wide range of interests and convinced of the ideals of Enlightenment. He developed a teaching method empowering the students to learn any subject without teacher’s help, thus becoming independent of the “système expli- cateur”, which, for Jacotot, was the basic (and harmful) principle of school. The contribution presents and discusses Jacotot’s method which, at the beginning of the 19th century, was applied in different European countries. After having elucidated the philosophical, didactic, pedagogic and political implications of this method the text discusses to what extent Jacotot can still be considered as a teacher of nowadays teachers. Der folgende Beitrag will an einen französischen Aufklärer erinnern, der ein „Mul- titasker“ in seiner umtriebigen Epoche war, uns aber in erster Linie wegen seiner pädagogischen Erbschaft interessieren soll. In Frankreich ist sein Name heute nur noch Eingeweihten ein Begriff, andernorts, u. a. in Deutschland, ist er selbst Fach- leuten meist unbekannt1 – zu Unrecht, wie wir sehen werden. Die Rede ist von Jean-Joseph Jacotot, der 1770 als Sohn einer kleinbürgerlichen Familie in Dijon geboren wurde und sich rasch als das erwies, was wir heute „hoch- begabt“ nennen würden: Bereits mit 19 Jahren hatte er sein Studium beendet und sich als Rechtsanwalt in seiner Geburtsstadt etabliert. Er übte diesen Beruf aber nicht lange aus, da die beginnende Revolution in ihm einen glühenden Anhänger fand, der...

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