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IT-Entwicklungen im Gesundheitswesen: Herausforderungen und Chancen

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Indra Spiecker gen. Döhmann and Astrid Wallrabenstein

IT-Lösungen halten Einzug in das Gesundheitswesen. Die Bandbreite reicht von Software-Anwendungen und Telematik über Big Data bis hin zum Einsatz von Robotik in Diagnostik, Therapie und Pflege. Das Gesundheitswesen muss sich mit den Folgen dieser neuen Technologien und Anwendungen auseinandersetzen. Hierzu gehören datenschutzrechtliche Probleme ebenso wie verfassungsrechtliche, technische und ethisch-moralische Fragen, die Sammlung und Vernetzung dieser besonders geschützten sensiblen Daten aufwerfen. Dieser Band trägt zu Analyse und Diskussion aus interdisziplinärer und praxisorientierter Sicht bei. Er erkennt Konfliktfelder frühzeitig und ermöglicht, Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Gefordert sind dabei Juristen und Informatiker ebenso wie Leistungserbringer und Krankenversicherer.

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Cyborgs im Gesundheitswesen: Verfassungs- und sozialrechtliche Implikationen von IT-Enhancement (Gerrit Hornung / Manuela Sixt)

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Gerrit Hornung / Manuela Sixt Cyborgs im Gesundheitswesen: Verfassungs- und sozialrechtliche Implikationen von IT-Enhancement The article describes innovations in the field of IT-enhancement and expounds the legal challenges they pose. Besides human rights (human dignity, physical integrity, informatio- nal self-determination, confidentiality and integrity of IT systems), this concerns the laws of data protection and IT security. Most of us would like to live longer, to have healthier and happier lives; to be able to control the sex of our children when they are conceived, and afterwards to mould their bodies, intellects and temperaments into the best possible form; to reduce unnecessary pain to a minimum; to be able at will to whip up our energies to their fullest pitch without later ill effects. (Julian Sorell Huxley, What dare I think?, 1931) 1. Hintergründe und Abgrenzungen Dass Menschen ihren Körper (in einem sehr allgemeinen Sinn) verbessern, ist keine neue Entwicklung. Schon in der Antike wurden bestimmte Ideale des äu- ßeren Erscheinungsbilds und der körperlichen Leistungsfähigkeit propagiert.1 Der Mythos von Daidalos und Ikaros zeugt nicht nur vom ewigen Traum des Menschen, sich in die Lüfte zu schwingen, sondern auch von der Phantasie, den eigenen Körper um künstliche Bestandteile zu erweitern. Mit der beginnenden Moderne verbinden sich diese Leitbilder mit der allgemeinen Technisierung des menschlichen Lebens. Zumindest in fiktionalen Darstellungen erstreckt sich der Einsatz neuer Technologien bald nicht nur auf die Umgebung des menschlichen Körpers, sondern auch auf diesen selbst.2 1 Pröglhöf/Mixday-Schima, in:...

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