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Resilienz

Stadt und Region – Reallabore der resilienzorientierten Transformation

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Edited By Ulf Hahne and Harald Kegler

Dieser Sammelband präsentiert aktuelle methodische und theoretische Grundlagen sowie erste praktische Resultate für die Zukunftsaufgabe urbane Resilienz, die einen immer größeren Stellenwert für die gesellschaftliche Transformation im Anthropozän gewinnt. Resiliente Städte sind die wichtigste Gestaltungsaufgabe der Zukunft. In Reallaboren werden theoretische und praktische Wege der städtischen Resilienz erprobt. Namhafte Forscher und Praktiker vereinen Positionen, die den internationalen Stand und die systemtheoretischen Zusammenhänge ebenso reflektieren wie konkrete Anregungen für eine stadt-regionale Resilienzpolitik. Dabei wird der Bogen von der Schwelle des Übergangs vom Wachstum zur Resilienz bis zu Stadtlaboratorien im neuen Utopia gespannt.
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Karoline Augenstein, Hans Haake, Alexandra Palzkill, Uwe Schneidewind, Mandy Singer-Brodowski, Franziska Stelzer, Matthias Wanner - Von der Stadt zum urbanen Reallabor – eine Einführung am Beispiel des Reallabors Wuppertal [7]

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Karoline Augenstein, Hans Haake, Alexandra Palzkill, Uwe Schneidewind, Mandy Singer-Brodowski, Franziska Stelzer, Matthias Wanner

Von der Stadt zum urbanen Reallabor – eine Einführung am Beispiel des Reallabors Wuppertal

Was steckt hinter dem Konzept eines urbanen Reallabors? Was macht beständig geschehende städtische Transformationsprozesse zu einem wissenschaftlichen Labor? Und was verändert sich durch die Beteiligung von Wissenschaft und WissenschaftlerInnen dann an urbanen Wandlungsprozessen? Auf diese Fragen geht der vorliegende Beitrag ein und illustriert sie am derzeit im Aufbau befindlichen „Reallabor Wuppertal“. Das Wuppertal Institut und die Bergische Universität Wuppertal verfolgen mit vielen AkteurInnen in der Stadt Wuppertal den Anspruch, ein national und international führendes Reallabor für urbanen Nachhaltigkeits- und Wohlstandswandel zu schaffen. Dabei wird deutlich, dass urbane Reallabore Resilienz auf zwei Ebenen verkörpern: (1) Als Experimentierräume für neue Zukünfte sind sie ein gesellschaftlicher Resilienzmotor. Sie erhöhen die Handlungs- und Möglichkeitsräume in gesellschaftlichen Umbruchphasen. (2) Der Wissenschaftseinbezug macht urbane Reallabore selber resilienter, weil er die Reflexivität von Transformationsprozessen erhöht.

Der Beitrag folgt einem mehrstufigen Aufbau: Nach einer (1) Einführung in das Thema, startet er mit einer (2) Spezifizierung des Reallabor-Begriffes und der Rolle von Wissenschaft in urbanen Transformationsprozessen. (3) Daraufhin führt er in den Kontext des Reallabors Wuppertal ein und macht (4) die unterschiedlichen Rollen der wissenschaftlichen AkteurInnen im Wuppertaler Reallabor deutlich. Schwerpunkt der wissenschaftlichen Wirkungsanalyse ist dabei (5) das Co-Design (urbaner) Narrative. Hier zeigen sich sehr...

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