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Schreibberatung und Schreibförderung: Impulse aus Theorie, Empirie und Praxis

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Edited By Sandra Ballweg

Schreibberatung und Schreibförderung an Schulen und Hochschulen werden mit unterschiedlichen Ausrichtungen und in verschiedenen Formaten betrieben. Die Beiträge in diesem Band beleuchten theoretische Grundlagen, stellen Ergebnisse empirischer Forschung vor und geben Impulse für die praktische Ausgestaltung von Schreibförderangeboten. Dabei nehmen die Autorinnen und Autoren verschiedene Fachperspektiven ein – von Deutsch- und Schreibdidaktik über Linguistik und Fremdsprachendidaktik bis hin zu Psychologie und Pädagogik – und spannen den Bogen von den Merkmalen wissenschaftlicher Texte mit ihren kulturspezifischen Besonderheiten über das Schreiben in den Fächern und den Umgang mit Mehrsprachigkeit bis hin zur konzeptionellen und organisatorischen Gestaltung von Schreibzentren.

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Irene Pieper & Jana Zegenhagen (Hildesheim) - Schriftkulturelle Fähigkeiten fördern: Didaktische Begründung und konzeptionelle Gestaltung von Lese- und Schreibzentren an Schulen

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Irene Pieper & Jana Zegenhagen (Hildesheim)

Schriftkulturelle Fähigkeiten fördern: Didaktische Begründung und konzeptionelle Gestaltung von Lese- und Schreibzentren an Schulen

Abstract This chapter presents reading and writing centres as institutionalised and open rooms of enculturation within schools and explains their potential to improve literacy practices in a broader sense. An explanation of the approaches used is given in areas such as teaching and research in reading and writing. In addition, the chapter outlines the structures of the well-established system of supporting readers and writers within the US. Having integrated these backgrounds into a theoretical framework, a systematic overview of the “ingredients” for creating reading and writing centres is provided which includes the ways in which collaboration with universities by means of exchange programmes may increase knowledge and experience.

1. Einleitung

In die Schriftkultur einzuführen, ist eine zentrale Aufgabe der Schule. Wie anspruchsvoll dieses Unterfangen ist, erahnt man angesichts der öffentlichen Debatten um Bildungserfolge und Misserfolge im Zusammenhang der internationalen Vergleichsstudien PISA und IGLU1. Zwar kommt dem Deutschunterricht eine zentrale Rolle bei der Vermittlung von Fähigkeiten im Lesen und Schreiben zu, doch wirken in der Lese- und Schreibsozialisation insgesamt verschiedene formelle und informelle Sozialisationsinstanzen wie Schule, Familie, Peers, Medien zusammen. Eine Schnittstelle können Schreib- und Lesezentren2 als Institutionen innerhalb der Institution darstellen. ← 45 | 46 →

Schulische Schreib- und Lesezentren sind Orte, die schriftkulturelle Praktiken über die Grenzen des Unterrichtsfaches Deutsch und anderer F...

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