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Österreichische und ukrainische Literatur und Kunst

Kontakte und Kontexte in Moderne und Avantgarde

Series:

Vera Faber, Dmytro Horbachov and Johann Sonnleitner

Der Band widmet sich den Wechselbeziehungen, Wechselwirkungen, aber auch Analogien und auffälligen Divergenzen zwischen Kunst, Literatur und Wissenschaft im Wien der Jahrhundertwende sowie in der ukrainischen Moderne und Avantgarde. Die kulturellen Beziehungen zwischen der Ukraine und Österreich werden gerade nach 1918 immer spärlicher, dennoch scheint es lehrreich, die Affinitäten und Kontraste zwischen den zunehmend auseinanderdriftenden kulturellen Räumen zu beschreiben und zu beobachten. Der Band macht zudem viele beeindruckende ukrainische Forschungsleistungen erstmals in deutscher Sprache zugänglich. Überdies enthält er umfangreiches Bildmaterial zur ukrainischen literarischen und bildkünstlerischen Avantgarde sowie zum futuristischen und konstruktivistischen Bühnenbild.
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Über die Herausgeberin und die Herausgeber

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VERA FABER (Wien) hat Slawistik, Design sowie Photographie & Neue Medien u. a. in Wien studiert. Seit 2015 Lehrbeauftragte für Kunst- und Kulturwissenschaft, 2012–2014 OeAD-Lektorin in Kiew (Ukraine). Seit 2013 Dissertationsprojekt zu den Wechselbeziehungen zwischen ukrainischer, russischer und westeuropäischer Avantgarde, seit 2014 Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (DOC) am Institut für Slawistik der Universität Wien. Initiatorin mehrerer Ausstellungen, Projekte und Publikationen zum bzw. im (post)sowjetischen Raum. Forschungsschwerpunkte: literarische und künstlerische Avantgarden, insbes. Futurismus, Konstruktivismus, Wort-Bild-Kunst, Photographie und Typographie, Wechselbeziehungen von Kunst und Macht im Totalitarismus.

Veröffentlichungen in Auswahl: Antolohija avstrijs‘koji prozy počatku XX stolittja. Hrsg. von Vera Faber, Jakub Forst-Battaglia et al., Kyjiv 2014; „Wahrnehmungsdissonanzen, blinde Flecken und die ,Idee der Nation’ – Zu einigen Symptomen einer ukrainischen Kultur in der Dauerkrise“, in: Ukraine. Krise und Perspektivenwechsel (IMPULSE – Studien zu Geschichte, Politik und Gesellschaft). Berlin 2015, S. 27–46; „Die Rezeption der deutschen Moderne in der ukrainischen Avantgarde. Eine Annäherung in drei Beispielen.“ In: Zeitschrift für Slawistik 2015; 60(2): Berlin 2015, S. 228–241.

DMYTRO HORBAČOV (Kiew), Studium an der Kiewer Nationalen Ševčenko-Universität am Institut für Geschichte und Philosophie, PhD in Kunstgeschichte. Seit 1973 Professor am Lehrstuhl für Gesellschaftswissenschaft an der Universität für Theater, Kino und Television in Kiew / Ukraine. Leitender Kurator u. a. am Nationalen Kunstmuseum der Ukraine. Forschungsschwerpunkte: Ukrainische Kunst, vor allem Avantgarde und Barock. Lehrtätigkeit für Kunstgeschichte u....

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