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Wendepunkte in der Kultur und Geschichte Mitteleuropas

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E.W.B. Hess-Lüttich, Anita Czeglédy, Edit Kovács and Petra Szatmári

Die hier versammelten Beiträge nehmen die Vielfalt kultureller Phänomene und Produkte zu historischen Wendezeiten in den Blick. Neben Darstellungen von historischen Ereignissen beleuchten sie auch Wendepunkte in der Sprachverwendung, in narrativen Selbstkonstruktionen und in ästhetischen Konzepten. Die möglichen Formen von Beschreibung und Konstruktion, Antizipation und Erinnerung, Ideologisierung und Kritik, Eskapismus und Engagement sind im sprachlich und kulturell so unterschiedlich zusammengesetzten, mitteleuropäischen Raum auch von Problemen der Identität und Interkulturalität geprägt.
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Wie aus Angst Interesse wird: das volatile Bild der Osmanen in der zentraleuropäischen und deutschen Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts

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The text deals with the history of the Ottomans in Central Europe and the traces they left behind during their two and a half centuries lasting stay within the European society. The objects analyzed here are literary sources that have been published not only in Hungary and but also in other Western European countries during three centuries. What we learn is that the reflection on the acceptance and the Ottomans had largely changed over the centuries. While the literature of the 16th century still anxiously and almost helplessly faces an unknown opponent, the late 17th and 18th centuries already showed interest in the culture and life of the Ottomans, not least derived from their military successes. At the time, when the Ottomans were pushed back from Central Europe, the interpretation of the enemy had completely changed: the former fear had given way to the enlightened curiosity.

Der Text beschäftigt sich mit der Geschichte der Osmanen in Zentraleuropa, den Spuren, die sie während ihres zweieinhalb Jahrhunderte währenden Aufenthaltes in Europa hinterließen. Die Objekte die hier analysiert wurden sind in erster Linie literarische Texte, die nicht nur im KR Ungarn, sondern in verschiedenen Ländern des westlichen Europa erschienen sind. Was die Lektüre zeigt, ist, dass die Reflexion über die und die Akzeptanz der Osmanen sich im Laufe der Jahrhunderte weitgehend verändert hatte. Während die Literatur des 16. Jahrhunderts noch angstvoll und nahezu hilflos einem unbekannten Gegner gegenüber stand,...

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