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Der Übergang zur Elternschaft mit oder ohne Trauschein

Elterliche Lebensform und partnerschaftliche Arbeitsteilung zwischen Geschlechterkultur, Geschlechterstruktur und geschlechtsbezogenem Handeln

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Karin Holzer

Die Autorin untersucht den Traditionalisierungseffekt bei verheirateten und unverheirateten Paaren. Anders als in der bisherigen wissenschaftlichen Forschung sieht sie die Gründe für diesen in der Institution Familie. Erkenntnisse der Familiensoziologie und der Frauen- und Geschlechterforschung miteinander vereinend, formuliert sie die Entwicklung eines integrativen Forschungsansatzes als Forschungsziel und setzt dieses methodisch mithilfe einer subjekt- und paarorientierten Übergangsforschung um.
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8. Ergebnisse

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Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die Darstellung zweier Fallbeispiele: Es handelt sich zum einen um das verheiratete Elternpaar Britta und Carsten Neumeier (Abschnitt 8.1), zum anderen um das nichtverheiratete Elternpaar Delia Harenberger und Thomas Müller (Abschnitt 8.2). Beide Fallkonstruktionen sind folgendermaßen aufgebaut: Nach einer Darstellung der Einzelbiographien der Elternteile (8.1.1; 8.1.2 bzw. 8.2.1; 8.2.2), die nicht nur die Herkunft, schulische, ausbildungsbezogene und berufliche Laufbahn, sondern gleichermaßen die in der Herkunftsfamilie erfahrene biographische Ressourcenausstattung veranschaulicht, erfolgt eine Kontextualisierung der Daten entlang des theoretischen Forschungsansatzes einer subjekt- und paarorientierten Übergangsforschung (8.1.3 bzw. 8.2.3). Legt man zunächst die Annahme eines direkten Zusammenhangs zwischen herkunftsfamilialer Ressourcenausstattung und kulturellen Orientierungen bzw. Verhaltensweisen im Hinblick auf die Ausgestaltung der Elternschaft zu Grunde, so lassen sich zentrale Fallstrukturhypothesen über die erwartete Ausgestaltung der Elternschaft (Wahl der elterlichen Lebensform, Ausgestaltung der partnerschaftlichen Arbeitsteilung und emotionalen Paarbeziehung) im Rahmen der Partnerschaft entwickeln (8.1.4 bzw. 8.2.4). Nach einer Darstellung der Paarbiographien (8.1.5 bzw. 8.2.5), die insbesondere die Ressourcenverwertung in der Prokreationsfamilie im Rahmen paarbezogener Wirklichkeitskonstruktionen und Handlungspraxen sowie die strukturellen Rahmenbedingungen fokussieren, werden zusätzlich anhand der Darstellung (geschlechter-)kultureller Wertorientierungen der Interviewpartner, die Fallstrukturhypothesen überprüft (8.1.6 bzw. 8.2.6).

Sodann erfolgt eine Fallkontrastierung entlang des theoretischen Ansatzes einer subjekt- und paarorientierten Übergangsforschung (Abschnitt 8.3) mit einer Fallkontrastierung der weiblichen und männlichen Einzelbiographien (8.3.1) sowie eine Fallkontrastierung der Paarbiographien (8.3.2). Es schließt sich eine Zusammenfassung der Ergebnisse sowie eine Formulierung von allgemeingültigen Annahmen an (8.3.3). Der Ergebnisteil...

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