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Die Organ- und Vertreterhaftung im deutschen Strafrecht

Eine Untersuchung zur Konzeption der Rechtsfigur und deren Folgen in der praktischen Rechtsanwendung

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Frédéric Schneider

Das Buch behandelt die Organ- und Vertreterhaftung im deutschen Strafrecht. In Zeiten zunehmender Arbeitsteilung, komplexer juristischer Gesellschaftsgebilde und ansteigender Anzahl an Sonderdelikten muss im (Wirtschafts-)Strafrecht immer häufiger auf diese Rechtsfigur zurückgegriffen werden. Trotz dieser steigenden Bedeutung sind viele grundlegende Fragen hier bisher offen geblieben. Anhand einer verfassungsrechtlich begründeten Kategorisierung der Sonderdelikte untersucht der Autor die Konzeption, die der Organ- und Vertreterhaftung zu Grunde liegt. Das Ergebnis wendet er auf offene Fragen und Streitstände an, die sich in der praktischen Anwendung der Rechtsfigur ergeben und formuliert davon ausgehend rechtspolitische Änderungsvorschläge.
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3. Abschnitt – Folgen in der Normanwendung

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3. Abschnitt – Folgen in der Normanwendung

Im folgenden Abschnitt wird beleuchtet, wie sich das erarbeitete Verständnis auf die praktische Anwendung der Organ- und Vertreterhaftung auswirkt. Um den Umfang der Arbeit nicht überzustrapazieren, beschränkt sich die Untersuchung dabei weitestgehend auf eine bloße Anwendung des eigenen Ansatzes auf die praktischen Fragen, während die Hintergründe der etwaigen Streitstände betreffend die Anwendungsfragen angesichts ihres bedeutsamen Umfangs nur angedeutet werden.

A. Sachlicher Anwendungsbereich des § 14 StGB

In einem ersten Schritt werden Fragen des sachlichen Anwendungsbereichs begutachtet.

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