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Bedeutung der «Morrison»-Entscheidung des «Supreme Court» der Vereinigten Staaten von Amerika für das US-amerikanische Übernahmerecht und die deutsche Übernahmepraxis

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Jens König

Mit der Entscheidung Morrison v. National Australia Bank Ltd. hat der Supreme Court der Vereinigten Staaten von Amerika im Juni 2010 den von US-amerikanischen Gerichten über Jahrzehnte zur Begründung der extraterritorialen Anwendbarkeit der kapitalmarktrechtlichen Betrugsvorschriften herangezogenen effects und conduct tests die Grundlage entzogen und die Bedeutung der fraglichen Bestimmungen für transnationale securities fraud cases erheblich eingeschränkt. Da Instanzgerichte die im Betrugskontext entwickelten Tests in der Vergangenheit auch zur Bestimmung der geographischen Reichweite der inländischen Übernahmebestimmungen herangezogen haben, untersucht der Autor, ob und ggf. welche Bedeutung der Entscheidung im US-amerikanischen wie auch internationalen Übernahmekontext zukommt.
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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Juli 2014 von der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf als Dissertation angenommen. Die Disputation fand am 17. Juni 2015 statt. Literatur und Rechtsprechung sind bis März 2014 berücksichtigt.

Mein Dank gilt meinem Doktorvater Prof. Dr. Ulrich Noack für die Betreuung dieser Arbeit.

Herrn Prof. Dr. Michael Beurskens danke ich herzlich für die zügige Erstellung des Zweitgutachtens.

Danken möchte ich auch den Münchener Partnern der internationalen Wirtschaftskanzlei Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLP, Herrn Dr. Bernd R. Mayer und Herrn Dr. Lutz Zimmer, für die Möglichkeit, mich dieser Arbeit neben meiner anwaltlichen Tätigkeit widmen zu können.

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