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Zwischen Orten, Zeiten und Kulturen

Zum Transitorischen in der Literatur

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Edited By Jolanta Pacyniak and Anna Pastuszka

Im Mittelpunkt des Bandes stehen das vielfältige Konzept des Transitorischen und seine literarischen Ausgestaltungen. Die Beiträge beleuchten den etwas diffusen Begriff des Transitorischen anhand unterschiedlicher literarischer Werke, Motive, Themen und Topoi. Das dargestellte Spektrum der Forschungen reicht von den negativen Erfahrungen des Transits in der Exilliteratur über das Motiv der Reise, das Topos des homo viator, transitorische Orte und Zustände bis zu transitorischen Identitäten. Im Horizont einer «Poetik des Transitorischen» (Rüdiger Görner) entsteht aus fließenden Übergängen und Grenzen ein «Dazwischen». Zu dieser Poetik gehören u.a. die Erkenntnisse der Wandelbarkeit und Prozesshaftigkeit der scheinbar feststehenden Kategorien (Nation, Kultur, Geschlecht, Identität), die veränderte Raumwahrnehmung, die Aufwertung der Bewegung und die Versuche, das (post-)moderne Subjekt zu verorten.
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Autorinnen und Autoren

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HANS RICHARD BRITTNACHER, Prof. Dr., Promotion 1994, Habilitation 2002; Gastprofessuren in Bern, Wien, Durham und Chapel Hill (North Carolina); lehrt am Institut für Deutsche Philologie der Freien Universität Berlin. Forschungsschwerpunkte: Intermedialität des Phantastischen; die Imago des Zigeuners in der Literatur und den Künsten; Literatur- und Kulturgeschichte des Goethezeitalters und des Fin de siècle. Publikationen: Ästhetik des Horrors. Gespenster, Vampire, Monster, Teufel und künstliche Menschen in der phantastischen Literatur. Frankfurt a.M. 1994; Erschöpfung und Gewalt. Opferphantasien in der Literatur des Fin de siècle. Köln, Weimar 2002; Leben auf der Grenze. Klischee und Faszination des Zigeunerbildes in Kunst und Literatur. Göttingen 2012. Phantastik. Ein intermediales Handbuch. Hg. von Hans Richard Brittnacher und Markus May. Stuttgart, Weimar 2013.

ALEXANDER CHERTENKO, Dr., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Schewtschenko-Institut für Literatur der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine (Kiew). Forschungsschwerpunkte: deutsche Literatur nach 1989, Schweizer Literatur nach 1945, deutschsprachige Literatur des Exils. Publikationen: Leben im Fragment. Die Prosa Mac Frischs zwischen Enthusiasmus und Zweifel (ukrainisch, 2012).

AGNIESZKA DYLEWSKA, Dr. Phil., Studium der Germanistik an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań, Studienaufenthalt in Potsdam. Arbeit als Deutschlehrerin im Fremdsprachenzentrum der Universität Zielona Góra. 2007 Promotion in Poznań. Seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Zielona Góra. Publikationen zu E.T.A. Hoffmann, Otto Knoop und Botho Strauß. Forschungsschwerpunkte: deutsche und polnische Volkserzählforschung, Regionalliteratur Niederschlesiens, Literatur der Romantik und literarische Anthropologie.

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