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Heimliches Vorgehen und aktive Täuschung im Ermittlungsverfahren

Ermittlungsarbeit zwischen Beschuldigtenrechten und dem Gebot effektiver Strafverfolgung, diskutiert am Beispiel legendierter Kontrollen

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Bijan Nowrousian

Das Buch befasst sich mit einer zentralen Frage des Strafprozessrechts: Darf der Beschuldigte im Ermittlungsverfahren getäuscht werden? Meist nur zu Einzelfragen diskutiert, fehlt es dazu bisher an einer breiten Grundsatzdebatte und an einer monographischen Befassung. Anhand des Anwendungsbeispiels so genannter legendierter Kontrollen nähert sich der Autor dem Thema von zwei Seiten: Zuerst beleuchtet er rechtsdogmatisch die grundsätzliche Zulässigkeit aktiver Täuschung. Anschließend erfolgt die Bewertung vor dem Gebot der effektiven Strafverfolgung, welches dafür als Verfahrensgrundsatz untersucht, aber auch in einem eigenen Entwurf rechtsphilosophisch fundiert wird. Der Autor zeigt auf, dass die Täuschung des Beschuldigten grundsätzlich erlaubt ist und sogar geboten sein kann.
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Vorwort

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Vorliegende Arbeit ist im Sommersemester 2015 an der Bucerius Law School – Hochschule für Rechtswissenschaft – als Dissertation angenommen worden. Erstgutachter war Herr Prof. Dr. jur. Frank Saliger, das Zweitgutachten erstattete Herr Prof. Dr. jur. Karsten Gaede. Die mündliche Prüfung fand am 10. Juni 2015 statt.

Rechtsprechung und Schrifttum sind bis zum Tage der Abgabe der Arbeit am 03. April 2013 berücksichtigt.

Aus nachfolgender Judikatur und nachfolgendem Schrifttum sei auf das Folgende, für hiesiges Thema relevante, hingewiesen:

Kiel, den 10. Juni 2015

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