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Maritime Herausforderungen der NATO

Strategische Auswirkungen und die Effektivität des Handelns

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Felix F. Seidler

Der Autor bewertet die Effektivität des maritimen Handelns der NATO im Hinblick auf dessen strategische Auswirkungen. Dafür greift er auf die Methoden der Strategischen Wissenschaft sowie Ansätze des Neorealismus zurück. Auf dieser Grundlage entwickelt er Handlungsempfehlungen für die NATO sowie Methodenansätze für die politikwissenschaftliche Bewertung der Effektivität multilateralen Handelns.
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4. Beschlüsse und Zielsetzungen der NATO

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In diesem Kapitel wird nicht der Versuch unternommen, den gesamten konzeptionellen Wandel der NATO nachzuvollziehen. Dieser kann als erforscht gelten.536 An dieser Stelle geht es aufgrund von Forschungslücken und Studiengegenstand ausschließlich – im maritimen Kontext – um die im vorherigen Kapitel beleuchteten Herausforderungen. Dabei legt dieses Kapitel Wert auf eine ausführliche chronologische Darstellung der vorhandenen NATO-Beschlüsse mit maritimen Bezug und der maritimen Zielsetzungen. Eine solche Darstellung existierte bisher nicht.

Beschlüsse und Zielsetzungen der NATO sind dann gegeben, wenn diese sich in ihren offiziellen politischen Entscheidungsgremien direkt finden oder aus allgemeinen Zielsetzungen herleiten lassen. Deshalb müssen hier die Gremien, Stellen und Konzeptionen erläutert werden, in denen dies geschieht. Dabei ist zu berücksichtigen, dass regionale Entwicklungen abstraktere Phänomene sind, als es bei neuen sicherheitspolitischen Risiken oder traditionellen sicherheits- und verteidigungspolitischen Aufgaben der Fall ist. Sie finden sich folglich in den Beschlüssen und Zielsetzungen auch in abstrakterer Form wieder.

Ferner geht es in diesem Kapitel nicht darum, dass vom NATO-Generalsekretär oder anderen politischen wie militärischen Verantwortungsträgern des Bündnisses eine bestimmte Herausforderung in einer Rede oder einem Zeitschriftenartikel thematisiert wird. Dies sind individuelle Äußerungen von Einzelpersonen, aber nicht die Zielsetzung der Organisation selbst.537

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