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Alterskonzepte und Altersrollen im erzählerischen Werk Theodor Fontanes

Elke Trost

Mit Bezug auf den zeitgenössischen Altersdiskurs untersucht die Autorin Fontanes Darstellung von Alter in den Romanen «Cécile», «Effi Briest», «Der Stechlin», «Frau Jenny Treibel», «Irrungen, Wirrungen» und «Mathilde Möhring». Mit den Methoden der kognitiven und pragmatischen Literaturwissenschaft macht die Figurenanalyse das Alter als soziale Konstruktion sichtbar. Die Interaktion von Autorenstrategie und Leserwahrnehmung ist dabei von besonderer Bedeutung. Das Selbstverständnis der Alten, ihr Verhältnis zu Tradition und Moderne, ihre Beziehung zur jungen Generation und ihre Auseinandersetzung mit Krankheit und Tod bilden die inhaltlichen Schwerpunkte. Die Analyse der Kategorie Alter ermöglicht eine neue Sicht auf die Romane und auf bisher wissenschaftlich weniger diskutierte Figuren.
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3. Alter in „Der Stechlin“

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3.  Alter in „Der Stechlin“

Abstract

The study focuses on Dubslav v. Stechlin’s confrontation with social, moral and technical changes, and with age, illness and impending death. Dubslav represents an ideal of ageing, as he manages to balance his ambivalent attitudes towards tradition and modernity. Ageing is also discussed as to Count Barby, Dubslav’s sister Adelheid, and the servants.

„Der Stechlin“ ist in Buchform Mitte Oktober 1898 erschienen. Fontane hat den Vorabdruck des Romans in der Zeitschrift „Über Land und Meer“ von Oktober 1897 bis Februar 1898316 noch erlebt, ebenfalls die zeitversetzt erschienene, korrigierte Fassung von Dezember 1897 bis Juni 1898.

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