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Alterskonzepte und Altersrollen im erzählerischen Werk Theodor Fontanes

Elke Trost

Mit Bezug auf den zeitgenössischen Altersdiskurs untersucht die Autorin Fontanes Darstellung von Alter in den Romanen «Cécile», «Effi Briest», «Der Stechlin», «Frau Jenny Treibel», «Irrungen, Wirrungen» und «Mathilde Möhring». Mit den Methoden der kognitiven und pragmatischen Literaturwissenschaft macht die Figurenanalyse das Alter als soziale Konstruktion sichtbar. Die Interaktion von Autorenstrategie und Leserwahrnehmung ist dabei von besonderer Bedeutung. Das Selbstverständnis der Alten, ihr Verhältnis zu Tradition und Moderne, ihre Beziehung zur jungen Generation und ihre Auseinandersetzung mit Krankheit und Tod bilden die inhaltlichen Schwerpunkte. Die Analyse der Kategorie Alter ermöglicht eine neue Sicht auf die Romane und auf bisher wissenschaftlich weniger diskutierte Figuren.
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Einleitung

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Abstract

The study “Concepts and Roles of Ageing in Theodor Fontane’s Narration” focuses on the analysis of ageing characters in the novels “Cécile”, “Effi Briest”, The Stechlin”, “On Tangled Paths”, “Frau Jenny Treibel” and “Mathilde Möhring”. The characters are being discussed within the context of the contemporary discourses on age.

„Es ist immer die alte Geschichte, nun möcht ich wieder Fähnrich sein […]. Wenn es nicht zu toll kommt, ist das Jugendleben doch vielleicht schöner. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Man schwankt auch darin wie in allem und nur das bleibt: das Ganze ist eine sonderbare Geschichte.“

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