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«Man hat Arbeitskräfte gerufen, ... es kamen Schriftsteller»

Migranten und ihre Literaturen

Anna Warakomska and Mehmet Öztürk

Der Sammelband ist ein internationales Projekt, das die Probleme der in Deutschland lebenden und schreibenden Migranten sowie ihrer Nachfahren aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und über das Migrantendasein reflektiert. Philologen, Politologen, Historiker, Juristen, Soziologen und Pädagogen aus Kroatien, Bulgarien, Rumänien, Spanien, Frankreich, Finnland, Polen, Deutschland und der Türkei präsentieren vor allem sprachliche und kulturelle Interaktionen zwischen Einheimischen und Zugezogenen in der Literatur und in der außerliterarischen Welt. Im Fokus stehen gesellschaftspolitische, juristische und kulturelle Fragen, die sich auf Phänomene wie Identität, Heterogenität und Hybridisierung beziehen.
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Bülent Kırmızı (Elazığ) - Heimweh in der Literatur

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Bülent Kırmızı (Elazığ)

Heimweh in der Literatur

„Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kamen Menschen“ Max Frisch

Zusammenfassung: Die türkische Migrantenliteratur kann in drei Phasen unterteilt werden: Die erste Phase umfasst die Jahre 1960 bis 1984 und kann als „Trauerzeit“ bezeichnet werden. Die zweite Phase umfasst den Zeitraum 1985 bis 1995 und wird hier als „Hoffnungszeit“ bezeichnet. Die letzte Phase heißt „Deutschland – unser Land“ und dauert bis heute an. Jede Phase besitzt ihre eigenen charakteristischen Eigenschaften und ist durch diese Besonderheiten gekennzeichnet. Die Literatur, in der sich die Eigentümlichkeiten und auch Verschiedenheiten dieser Phasen widerspiegeln, nennt man Migranten- oder Gastarbeiterliteratur.

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