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Umstrittene Religionsfreiheit

Zur Diskussion um ein Menschenrecht

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Thomas Brose and Philipp W. Hildmann

Der Titel «Umstrittene Religionsfreiheit» ist Programm. Denn angesichts der Bedrohung des elementaren Menschenrechts erscheint eine interdisziplinär angelegte Diskussion um Kontur, Reichweite und Geltungsanspruch der Trias von Glaubens-, Gewissens- und Religionsfreiheit heute unbedingt geboten.
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Philosophische Begründung der Religionsfreiheit im Denken des 20. und 21. Jahrhunderts

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Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

1. Vorbemerkung

Ganz ohne Blick auf Theologie wird auch die philosophische Begründung der Religionsfreiheit nicht auskommen, denn: „Das Denken des Okzidents und sein Wortschatz sind aus den großen theologischen Debatten der ersten Kirche geboren. […] Sogar die großen modernen Philosophien: Descartes und Kant, Hegel, Auguste Comte und Marx, sind ursprünglich theologische Stellungnahmen gewesen. Die Theologie ignorieren heißt mit der fruchtbarsten Tradition der abendländischen Kultur brechen. Das heißt also, sich dazu verurteilen, ohne es zu wissen, die seit mehr als 1500 Jahren durch die Kirchenväter und die großen Häretiker in Form gebrachten geistigen Entdeckungen noch einmal zu machen.“1

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