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Die Göttinger Hegel-Schule

Julius Binder, Karl Larenz, Martin Busse, Gerhard Dulckeit und der juristische Neuhegelianismus in den 1930er-Jahren

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Jakob Schirmer

Anfang der 1930er-Jahre bildete sich in Göttingen das Zentrum des juristischen Neuhegelianismus heraus. Der Rechtsphilosoph Julius Binder und seine Schüler Karl Larenz, Martin Busse und Gerhard Dulckeit prägten als sog. Göttinger Schule in den folgenden Jahren durch zahlreiche Publikationen den rechtsphilosophischen neuhegelianischen Diskurs. Sie agierten im geistigen Klima der Ablehnung der Weimarer Republik und propagierten nach der ‚Machtergreifung‘ die aufkommende Herrschaft des Nationalsozialismus zunächst als eine Art Synthesis aus dem untergegangenen Kaiserreich und der überwundenen Weimarer Republik. Relativ rasch verebbte dieser Impetus und ist bis heute relativ undurchsichtig. Dieses Buch zeichnet die Existenz der Göttinger Schule aus der rechtshistorischen Perspektive nach und eröffnet einen Einblick in das Denken ihrer Angehörigen. Die Auswertung zahlreicher Briefe illustriert die persönlichen Gedanken Binders und seiner Schüler.
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Vorbemerkung

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Die vorliegende Arbeit ist die leicht überarbeitete Fassung der juristischen Dissertation, die ich am 28.10.2013 an der juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen eingereicht habe. Das Rigorusum fand am 27.01.2015 statt.

Die Arbeit entstand im Wesentlichen zwischen Wintersemester 2008/09 und Wintersemester 2011/12, während meiner Zeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung, Abteilung für Deutsche Rechtsgeschichte bei Prof. Dr. Eva Schumann in Göttingen. Von WS 2010/11 bis SS 2011 wurde ihre Entstehung durch die Gewährung eines Teilzeitstipendiums der juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen gefördert.

Zu danken habe ich in erster Linie Prof. Dr. Eva Schumann sowohl für die Findung des Themas als auch für ihre stetige und exzellente Betreuung sowie die Erstkorrektur. Dank schulde ich darüber hinaus PD. Dr. Friederike Wapler, die nicht zuletzt trotz der örtlichen Distanz zu Göttingen die Zweitkorrektur übernommen hat.

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