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Macht und Ohnmacht einer Zentralregierung

Die Bourbonen und das Problem des Banditenwesens im Königreich Neapel des 18. Jahrhunderts

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Ronald Richter

Ein seit Jahrhunderten bestehendes, bis heute aktuelles Problem Süditaliens ist die organisierte Bandenkriminalität. Ronald Richter befasst sich mit dem bisher nur wenig erforschten Banditenwesen im Königreich Neapel des 18. Jahrhunderts. Er konzentriert sich auf die Zeit zwischen der erneuten Machtübernahme der spanischen Bourbonen 1734 und der erstmaligen Flucht der königlichen Familie Ende 1798 nach Sizilien. Ihn beschäftigt die Frage, wie die Zentralregierung in Neapel und die ihr in den Provinzen unterstehenden Instanzen mit den ihnen zur Verfügung stehenden Machtmitteln versuchten, ihren Herrschaftsraum unter Kontrolle zu halten und das Banditenunwesen einzudämmen – und warum sie an dieser Aufgabe scheiterten.
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Vorwort

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Die vorliegende Untersuchung zum Banditenwesen im Königreich Neapel der frühen Bourbonenzeit entstand zwischen 2010 und 2013 als binationales Promotionsvorhaben an den Universitäten Leipzig und Roma Tre.

Zu besonderem Dank verpflichtet bin ich Herrn Professor Dr. Günther Heydemann, meinem Betreuer an der Universität Leipzig, für seine stete wissenschaftliche und persönliche Förderung und mancherlei Hilfe, mit der ich jederzeit rechnen durfte. Von ihm kam nicht nur die Anregung zum Eindringen in ein bisher fast brachliegendes Forschungsfeld, sondern er ermöglichte zugleich die Anbahnung vieler wichtiger Kontakte, vor allem zum Deutschen Historischen Institut in Rom (DHIR) und zur Università degli Studi di Roma Tre.

Mein großer Dank gilt ebenso meinem Co-Betreuer an der Università degli Studi di Roma Tre, Herrn Professor Dr. Gaetano Sabatini, für seine kontinuierliche wissenschaftliche Begleitung und Unterstützung während meiner fast zweijährigen Arbeitsphase in Italien und für die Vielzahl wertvoller Anregungen und Ratschläge.

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