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Personalbindung im regionalen Cluster

Eine theoretische und empirische Analyse der Embeddedness im regionalen Cluster als Determinante des Commitment und der Bleibeabsicht der Beschäftigten am Beispiel der Weinbauregionen in Deutschland

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Olga Waal

Im Hinblick auf eine zukunftsorientierte und wettbewerbsfähige Wirtschaft sind die Personalbindung in Unternehmen sowie die Rolle der regionalen Cluster als Unternehmensstandort wichtige Themen. Die Autorin untersucht, welchen Herausforderungen die Akteure eines regionalen Clusters hinsichtlich der Mitarbeiterbindung unterliegen. Am Beispiel der Weinbaucluster in Deutschland überprüft sie, inwieweit sich theoretische Überlegungen als tatsächlich relevante Faktoren für die Personalbindung in der Praxis erweisen. Territorial, Network und Societal Embeddedness der Akteure kommen dabei in unterschiedlicher Ausprägung zum Tragen. Die Ergebnisse der Untersuchung geben Anlass zum Umdenken in der Personalbindungspraxis hin zur Verlagerung der Bindung auf eine kollektive (regionale Cluster-)Ebene.
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4 Empirische Untersuchung der Personalbindung im regionalen Cluster am Beispiel der Weinbauregionen

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4.1 Beurteilung des Testverfahrens

Die Beurteilung eines Testverfahrens umfasst mehrere Schritte: Gemäß der in Abbildung 13 (Abschnitt 3.2.2) aufgeführten Gütekriterien sind Nebengütekriterien und Hauptgütekriterien zu prüfen. Während mittels Nebengütekriterien sowie mittels Objektivität die Beschreibung der Qualität der Vorgehensweise bei der Datenerhebung, -auswertung und -interpretation angestrebt wird, dienen die Kriterien der Reliabilität und Validität der Überprüfung der Qualität der bei einem Messvorgang erhobenen Daten.915 Dabei gilt Validität als das in der Testpraxis wichtigste Gütekriterium. Eine hohe Validität erlaubt schließlich eine „Generalisierung des in der Testsituation beobachteten Verhaltens auf das zu messende Verhalten außerhalb der Testsituation“916.

Insgesamt konnte mit einem Rücklauf von N = 214 Fragebögen ein in der Theorie und Praxis akzeptabler Stichprobenumfang917 erzielt werden, der mit einer Rücklaufquote von 15,9 % den auf statistischen Erfahrungswerten basierenden Anteil von circa 5 bis 10 % übertrifft. Die Struktur der Stichprobe, auf der die weitere Datenanalyse basiert, ist den beiden nachfolgenden Abbildungen zu entnehmen. ← 151 | 152 →s

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